Himmel und Erde mit Blutwurst
Himmel und Erde verbindet Kartoffelpüree aus der Erde mit Apfelkompott aus dem Himmel und serviert dazu gebratene Blutwurst und Röstzwiebeln.
Rezepte
Himmel und Erde verbindet Kartoffelpüree aus der Erde mit Apfelkompott aus dem Himmel und serviert dazu gebratene Blutwurst und Röstzwiebeln.
Frisches Erdbeerpüree, kalte Milch und fein aufgeschlagener Matcha bilden einen fruchtigen Iced Latte mit klaren rosa-grünen Schichten.
Dieser Himbeer-Cheesecake bleibt ohne Backofen cremig und schnittfest. Ein Butterkeksboden, Zitronen-Frischkäsecreme und frische Himbeeren bringen klare Texturen.
Wassermelonen-Granita braucht keine Eismaschine. Limette, ein leichter Zuckersirup und wiederholtes Aufkratzen verwandeln Melone in lockere, erfrischende Eiskristalle.
Saftig gegrilltes Hähnchen bekommt mit Pfirsich-Salsa einen süß-säuerlichen Sommerkontrast. Limette, rote Zwiebel und Koriander halten die reifen Früchte frisch.
Kirsch-Clafoutis ist ein französischer Ofenklassiker zwischen Auflauf und Pfannkuchen. Saftige Kirschen backen in einem dünnen Vanilleteig mit leicht gebräuntem Rand.
Knusprige Baiserschale, weicher Kern und frische Erdbeeren machen diese Pavlova zum festlichen Sommerdessert. Mascarpone-Sahne gibt der Füllung genügend Stand.
Ein Mürbeteigboden wird mit einer Mandelcreme aus Butter, Zucker, Ei und gemahlenen Mandeln bestrichen und mit Aprikosen gebacken. Mürbeteig kühl verarbeiten und die Aprikosen mit der Schnittfläche nach oben auflegen, damit die Mandelcreme nicht verwässert.
Gegrillter Mais wird vom Kolben geschnitten und mit Avocado, Tomaten, roter Zwiebel, Limette und Koriander vermischt. Avocado erst am Ende schneiden und unterheben; Mais vor dem Mischen abkühlen lassen, damit sie nicht weich wird.
Kokosmilch und Sahne werden mit Zucker erhitzt, mit Gelatine gebunden und nach dem Kühlen mit frischer Mango und Limette serviert. Gelatine nicht kochen und Mango erst auf die vollständig feste Creme geben, damit sich die Schichten nicht vermischen.
Pfirsichspalten und Blaubeeren werden in der Form mit Streuseln aus Haferflocken, Mehl, kalter Butter und braunem Zucker gebacken. Sehr saftige Pfirsiche kurz abtropfen lassen und die Streusel nur grob verkneten, damit die Frucht nicht wässrig und die Decke knusprig wird.
Wassermelone und Gurke werden mit Limette, Minze und Olivenöl kalt püriert; zerbröselter Feta kommt erst beim Servieren darauf. Kerne entfernen und alle Zutaten vorkühlen; Salz sparsam dosieren, weil Feta bereits kräftige Würze mitbringt.
Grillkäse und Nektarinenspalten werden kurz gebraten und warm mit Rucola, Gurke und Zitronen-Honig-Dressing angerichtet. Grillkäse zuletzt braten und sofort servieren, während die Nektarinen nur kräftige Grillspuren bekommen sollen.
Griechischer Joghurt wird mit Honig und Vanille verrührt, mit Maracujafrucht und geschlagener Sahne in Gläser geschichtet und gekühlt. Maracuja erst abschmecken, bevor Honig dosiert wird, und Granola erst kurz vor dem Servieren ergänzen.
Garnelen werden kurz mit Limette und Paprika gewürzt, heiß gebraten und in warmen Tortillas mit Rotkohl, Mango-Salsa, Limettenjoghurt und Koriander serviert. Garnelen nur bis zur gerade undurchsichtigen Mitte garen und die feuchten Komponenten erst am Tisch einfüllen, damit die Tortillas stabil bleiben.
Melonenspalten werden mit Prosciutto, Rucola und Basilikum angerichtet und mit einem Limetten-Honig-Dressing beträufelt. Melone gut kühlen und erst kurz vor dem Servieren schneiden; Prosciutto und Dressing nicht lange darauf liegen lassen.
Avocado, Gurke, Joghurt, Limettensaft, Dill, Wasser und Olivenöl werden kalt fein püriert und anschließend gründlich abgeschmeckt. Alle Zutaten gut vorkühlen und nur so viel Wasser zugeben, dass die Suppe cremig bleibt; Limette schützt zugleich die grüne Farbe.
Halbierte Pfirsiche werden auf der Schnittfläche kurz gegrillt und warm mit Burrata, Rucola, Pistazien, Basilikum und Zitronen-Honig-Dressing angerichtet. Reife, aber feste Pfirsiche verwenden und Burrata erst auf dem Teller ergänzen, damit Frucht und Käse ihre Textur behalten.
Rhabarber wird mit Zucker, Vanille und Zitrone zu einem stückigen Kompott gekocht, abgekühlt und mit Honigjoghurt sowie Granola in Gläser geschichtet. Das Kompott muss vollständig kalt sein und Granola kommt erst kurz vor dem Servieren ins Glas, damit die Schichten klar und knusprig bleiben.
Grüner Spargel wird kurz gebraten und mit Erdbeeren, Rucola, Ziegenkäse, Walnüssen und Zitronen-Honig-Dressing angerichtet. Spargel abkühlen lassen und Erdbeeren sowie Dressing erst kurz vor dem Essen zufügen, damit der Salat frisch bleibt.
Teig kneten und gehen lassen. Teig portionieren, mit Pflaumenmus füllen und verschließen.
Hefeteig kneten und gehen lassen. Zwetschgen entsteinen und einschneiden.
Butter, Zucker und Eier cremig rühren, Mehl und Backpulver einarbeiten. Haelfte hell verstreichen, Rest mit Kakao mischen und darübergeben.
Kirschen mit Saft erhitzen und mit Stärke binden. Sahne mit Zucker und Sahnesteif steif schlagen.
Beeren mit Saft und Zucker erhitzen. Stärke anrühren, einrühren und kurz aufkochen.
Ratgeber
Obst bringt natürliche Süße, Säure, Saftigkeit und Farbe in viele Gerichte. Äpfel und Birnen funktionieren in Kuchen ebenso wie in herzhaften Saucen, Beeren passen zu Frühstück und Dessert, während Zitrusfrüchte Dressings und Fischgerichte auffrischen. Entscheidend sind der Reifegrad, die passende Textur und ein Rezept, das die Frucht nicht mit zu vielen Aromen überdeckt.
Auf dieser Seite findest du Obst-Rezepte für Frühstück, Kuchen, Desserts, Salate, Getränke und herzhafte Gerichte. Nutze die Sammlung direkt oder kombiniere Früchte mit Ideen aus den Kategorien Frühstück, Gemüse und Käse.
Feste Früchte behalten beim Schneiden, Backen und Braten ihre Form. Weiches, sehr reifes Obst gibt dagegen viel Saft ab und eignet sich besser für Püree, Kompott, Smoothie oder Sauce. Säure und Süße unterscheiden sich außerdem je nach Sorte und Reife, deshalb wird am besten erst nach dem Probieren gesüßt.
Saisonales Obst bringt Abwechslung und ist häufig dann besonders aromatisch, wenn es in seiner Anbauregion natürlich reifen konnte. Im Frühling beginnen Erdbeeren und fruchtige Rezepte mit Rhabarber. Der Sommer bietet Beeren, Kirschen, Aprikosen, Pfirsiche und Melonen. Im Herbst prägen Äpfel, Birnen, Pflaumen und Trauben die Küche. Im Winter sorgen Lagerobst und Zitrusfrüchte für frische Aromen.
Die genauen Erntezeiten hängen von Region, Sorte und Wetter ab. Der Saisonkalender des Bundeszentrums für Ernährung bietet eine aktuelle Orientierung. Passende Rezeptideen findest du zusätzlich unter Frühlingsrezepte, Sommerrezepte und Herbstrezepte.
Gutes Obst wirkt sortentypisch gefärbt, duftet angenehm und hat keine faulen oder schimmeligen Stellen. Bei Pfirsichen, Nektarinen, Birnen und Mangos zeigt ein leichter Drucktest, ob das Fruchtfleisch bereits nachgibt. Beeren sollten trocken, prall und ohne ausgetretenen Saft sein. Bei Äpfeln und Trauben sind feste Schale und knackige Textur gute Anzeichen.
Nicht jede Frucht muss für jedes Rezept perfekt aussehen. Druckstellen lassen sich großzügig entfernen, solange kein Schimmel oder ungewöhnlicher Geruch erkennbar ist. Sehr reife Früchte sind ideal für Kompott, Sauce, Smoothie, Crumble oder Fruchtaufstrich. Für Obstsalat, Spieße und Dekoration werden dagegen feste Exemplare gebraucht.
Wasche Obst vor dem Schneiden unter fließendem Wasser. Empfindliche Beeren werden kurz und vorsichtig gespült und anschließend gut abgetropft. Entferne Stiele, Kerne und Steine erst nach dem Waschen, damit weniger Wasser in das Fruchtfleisch gelangt. Geschnittenes Obst wird sauber abgedeckt und kühl aufbewahrt.
Äpfel, Birnen, Bananen und Avocado werden an der Luft schnell braun. Etwas Zitronen- oder Limettensaft verlangsamt die Verfärbung. In Obstsalat hilft außerdem, die geschnittenen Stücke zügig mit Dressing oder Saft zu vermengen. Empfindliche Beeren kommen erst zum Schluss dazu, damit sie nicht zerdrückt werden.
Obst ergänzt Porridge, Joghurt, Quark, Müsli, Pfannkuchen und Brotaufstriche. Für ein gutes Zusammenspiel aus Texturen kombinierst du weiche Früchte mit Haferflocken, Nüssen, Kernen oder knusprigem Granola. Frisches Obst und knusprige Toppings werden erst beim Servieren ergänzt, während Kompott und Fruchtsauce gut vorbereitet werden können.
Beeren passen zu Overnight Oats, Apfel und Birne zu warmem Porridge, Banane in Pfannkuchenteig und Steinobst zu Joghurt oder Quark. Eine kleine Prise Zimt, Vanille, Kardamom oder Zitronenschale verändert das Aroma, ohne die Frucht zu überdecken.
Beim Backen beeinflusst der Wassergehalt der Früchte das Ergebnis. Sehr saftiges Obst kann Teig weich machen; deshalb Beeren gut abtropfen lassen und große Früchte gleichmäßig schneiden. Für Kuchen und Tarte eignen sich eher feste Sorten, während weiche Früchte in Crumble und Auflauf problemlos zerfallen dürfen.
Äpfel, Birnen und Pflaumen harmonieren mit Zimt, Vanille, Nüssen und Streuseln. Beeren passen zu hellem Rührteig, Quark und Schokolade. Aprikosen und Pfirsiche bringen milde Säure in Tarte und Blechkuchen. Tiefgekühlte Beeren werden je nach Rezept direkt gefroren verwendet oder vorher abgetropft, damit der Teig nicht unnötig verwässert.
Ein einfaches Fruchtdessert lebt vom Kontrast: süß und säuerlich, cremig und knusprig oder warm und kalt. Beeren mit Joghurt und gerösteten Nüssen, warmes Kompott mit Vanillecreme oder Crumble mit Eis funktionieren deshalb mit wenigen Zutaten.
Für Kompott wird Obst nur so lange gegart, bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist. Feste Äpfel und Birnen brauchen länger als Beeren. Zucker erst nach einer ersten Kostprobe ergänzen; reife Früchte benötigen oft weniger. Zitronensaft, Vanille, Zimt oder Ingwer setzen einen Akzent. Fruchtsaucen können fein püriert oder mit kleinen Stücken serviert werden.
Ein guter Obstsalat verbindet verschiedene Aromen und Texturen, statt möglichst viele Sorten zu mischen. Wähle zwei bis vier Früchte, zum Beispiel Apfel, Orange, Traube und Beeren. Zitrussaft sorgt für Frische und schützt helle Früchte vor dem Braunwerden. Minze, Basilikum, Ingwer oder geröstete Nüsse geben einen klaren Kontrast.
Schneide festes Obst zuerst und hebe empfindliche Beeren, Banane und sehr reife Stücke zuletzt unter. Bereite Obstsalat möglichst nah am Servieren zu. Soll er warten, bewahrst du ihn gut abgedeckt im Kühlschrank auf und ergänzt knusprige Zutaten erst am Tisch.
Fruchtige Süße kann salzige, bittere, scharfe und kräftige Aromen ausgleichen. Birne harmoniert mit Walnüssen und würzigem Käse, Apfel mit Rotkohl, Sellerie oder Senf, Pfirsich mit Tomaten und Mozzarella, Wassermelone mit Feta und Mango mit Chili, Limette und Avocado.
Damit ein herzhafter Salat nicht wie Dessert schmeckt, braucht er Säure, Salz, Kräuter und eine tragende Komponente. Blattsalat, Gemüse, Getreide, Käse, Hülsenfrüchte, Fisch oder Fleisch geben Struktur. Dressing und weiche Früchte kommen erst kurz vor dem Servieren dazu.
Äpfel, Pflaumen, Preiselbeeren und Beeren passen in Saucen zu herzhaften Gerichten. Mango, Ananas oder Pfirsich ergeben mit Zwiebel, Chili, Limette und Kräutern eine frische Salsa. Chutneys werden länger gekocht und verbinden Frucht mit Essig, Gewürzen und einer ausgewogenen Süße.
Zu Fisch passen Zitrusfrüchte, Mango und Apfel; zu kräftigem Fleisch Pflaume, Kirsche oder Preiselbeere. Käse harmoniert mit Birne, Feige, Traube und Fruchtchutney. Dosiere Fruchtsaucen eher als Kontrast, damit das Hauptgericht herzhaft bleibt.
Für Smoothies reichen meist zwei oder drei Früchte plus eine Flüssigkeit wie Wasser, Joghurt oder Milch. Banane und Mango machen die Mischung cremig, Beeren und Zitrus bringen Säure. Beginne mit wenig Flüssigkeit und passe die Konsistenz erst nach dem Mixen an.
Sehr reifes Obst und eingefrorene Stücke eignen sich gut für kalte Getränke. Kräuter, Ingwer oder eine kleine Prise Gewürz sorgen für Abwechslung. Für Fruchtwasser werden Zitrusscheiben, Beeren oder Melone nur leicht angedrückt und mit Wasser aufgegossen.
Viele Früchte lassen sich gut einfrieren. Wasche, putze und zerkleinere sie vorher und entferne Kerne oder Steine. Beeren und kleine Stücke können zunächst mit Abstand auf einem Blech vorgefroren und anschließend platzsparend verpackt werden. So lassen sie sich später einzeln entnehmen.
Nach dem Auftauen ist Obst häufig weicher als frisch. Es eignet sich dann besonders für Kompott, Kuchen, Smoothie, Sauce oder Dessert. Das BZfE empfiehlt, Obst gut vorbereitet, möglichst luftarm verpackt und beschriftet einzufrieren. Für Konfitüre, Gelee oder eingekochtes Obst solltest du ein erprobtes Rezept verwenden und sauber arbeiten.
Einige Früchte reifen nach der Ernte weiter, darunter Äpfel, Birnen, Aprikosen, Pfirsiche, Kiwis, Mangos und Pflaumen. Erdbeeren, Himbeeren, Kirschen, Trauben, Zitrusfrüchte und Ananas werden dagegen nach dem Pflücken nicht süßer oder reifer. Kaufe diese empfindlichen Sorten daher bereits im passenden Reifegrad.
Nachreifende Früchte geben Ethylen ab und können anderes Obst schneller altern lassen. Lagere Äpfel, Bananen und sehr reife Früchte deshalb bei Bedarf getrennt. Beeren gehören trocken und ungewaschen in den Kühlschrank und werden erst vor der Verwendung gespült. Tropische Früchte dürfen häufig zunächst bei Raumtemperatur nachreifen und kommen reif für kurze Zeit in den Kühlschrank. Artabhängige Hinweise bietet der Lagerungsratgeber des BZfE.
Sehr reifes, aber einwandfreies Obst lässt sich zu Kompott, Smoothie, Fruchtsauce, Eis, Crumble oder Aufstrich verarbeiten. Bananen süßen Pfannkuchen und Kuchen, weiche Beeren passen in Sauce und Joghurt, Äpfel und Birnen in Kompott oder Ofengerichte.
Schneide nur so viel frisches Obst auf, wie benötigt wird, und friere Überschüsse portionsweise ein. Früchte mit Schimmel, gärigem Geruch oder großflächig faulen Stellen werden nicht weiterverwendet. Mit passender Lagerung und einer flexiblen Resteküche wird aus reifem Obst noch ein aromatisches Rezept statt vermeidbarer Abfall.
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