Gemüse-Rezepte für Pfanne, Ofen und Topf
Start / Zutaten / Gemüse
Bunt, saisonal, alltagstauglich

Gemüse-Rezepte für Pfanne, Ofen und Topf

Ob schnelle Gemüsepfanne, Ofengemüse, Suppe, Curry oder Salat: Hier findest du einfache Gemüsegerichte passend zu Saison, Garzeit und Anlass.

Rezepte

Passende Rezepte

1-25 von 220 Rezepten

Knuspriger Haemul Pajeon mit Frühlingszwiebeln, Garnelen, Tintenfisch und Soja-Essig-Dip
45 Min. Koreanisch

Haemul Pajeon

Haemul Pajeon ist ein herzhafter koreanischer Pfannkuchen mit langen Frühlingszwiebeln, Garnelen und Tintenfisch, außen knusprig und innen saftig.

Gedämpfte koreanische Mandu mit Schweinefleisch, Tofu, Kohl, Glasnudeln und Soja-Essig-Dip
1 Std. 15 Min. Koreanisch

Koreanische Mandu

Koreanische Mandu werden mit Schweinefleisch, Tofu, Kohl, Mungbohnensprossen, Glasnudeln und Schnittknoblauch saftig gefüllt und schonend gedämpft.

Jjajangmyeon mit dicken Weizennudeln, schwarzer Bohnensauce, Schweinefleisch, Gemüse und Gurkenstreifen
55 Min. Koreanisch

Jjajangmyeon

Jjajangmyeon sind koreanisch-chinesische Weizennudeln mit glänzender schwarzer Chunjang-Sauce, Schweinefleisch, viel Zwiebel, Kohl, Zucchini und Kartoffel.

Chuncheon Dakgalbi mit scharfem Hähnchen, Kohl, Süßkartoffel, Reiskuchen und Perillablättern
1 Std. 20 Min. Koreanisch

Chuncheon Dakgalbi

Chuncheon Dakgalbi brät mariniertes Hähnchenschenkelfleisch mit Kohl, Süßkartoffel, Reiskuchen und Perillablättern in einer würzigen Gochujang-Sauce.

Kimchi Bokkeumbap mit gebratenem Reis, Schweinebauch, Spiegelei, Frühlingszwiebeln, Nori und Sesam
35 Min. Koreanisch

Kimchi Bokkeumbap

Kimchi Bokkeumbap verbindet kalten Reis mit gut gereiftem Kimchi, Schweinebauch und Kimchi-Saft zu kräftigem koreanischem Bratreis mit Spiegelei.

Japanisches Omurice mit dünnem Omelett, Hähnchen-Ketchupreis, Erbsen und Ketchupsauce
45 Min. Japanisch

Omurice

Omurice umhüllt würzigen Ketchupreis mit Hähnchen, Zwiebeln, Pilzen und Erbsen in einem dünnen, zarten Omelett und gehört zur japanischen Yoshoku-Küche.

Sukiyaki im flachen Topf mit Rindfleisch, Tofu, Shirataki, Chinakohl, Lauch und Pilzen
1 Std. 5 Min. Japanisch

Sukiyaki

Sukiyaki ist ein japanisches Hot-Pot-Gericht mit hauchdünnem Rindfleisch, Tofu, Shirataki, Pilzen, Chinakohl und Lauch in süß-würziger Warishita-Sauce.

Japanische Gyoza mit knuspriger Unterseite, Schweinefleisch-Kohl-Füllung und würziger Dip-Sauce
1 Std. 5 Min. Japanisch

Japanische Gyoza

Japanische Gyoza werden mit Schweinefleisch, fein geschnittenem Kohl, Nira, Ingwer und Knoblauch gefüllt, unten gebraten und anschließend unter einem Deckel gedämpft.

Pollo alla Cacciatora mit geschmorten Hähnchenteilen, Tomatensauce, schwarzen Oliven und Rosmarin
1 Std. 30 Min. Italienisch

Pollo alla Cacciatora

Pollo alla Cacciatora schmort gebräunte Hähnchenteile mit Zwiebeln, Möhre, Sellerie, Rosmarin, Wein, Tomaten und schwarzen Oliven.

Aufgeschnittene sizilianische Arancini mit Safranreis, Ragù, Erbsen, Käse und knuspriger Panade
4 Std. Italienisch

Arancini al Ragù

Sizilianische Arancini umhüllen einen trockenen Ragù aus Hackfleisch und Erbsen mit Safranreis, Käse, dünner Mehlhülle und knusprigem Paniermehl.

Angeschnittene Parmigiana di Melanzane mit Auberginenschichten, Tomatensauce, Mozzarella und Basilikum
2 Std. 30 Min. Italienisch

Parmigiana di Melanzane

Parmigiana di Melanzane schichtet goldbraun frittierte Auberginen mit konzentrierter Tomatensauce, Basilikum, Fior di Latte und Parmigiano.

Trofie al Pesto Genovese mit grünen Bohnen, Kartoffelwürfeln, Basilikum und Pinienkernen
45 Min. Italienisch

Trofie al Pesto Genovese

Trofie al Pesto Genovese verbinden gedrehte Pasta mit frischem Basilikumpesto, Kartoffeln und grünen Bohnen zu einem ligurischen Klassiker.

Ketoprak aus Jakarta mit Tofu, Reisnudeln, Sprossen, Gurke, Reiskuchen und Erdnusssauce
50 Min. Indonesisch

Ketoprak aus Jakarta

Ketoprak kombiniert Reisnudeln, gebratenen Tofu, Mungbohnensprossen, Gurke und Reiskuchen mit einer frisch gerührten Erdnusssauce und Kecap Manis.

Indonesisches Gudeg mit braun geschmorter junger Jackfrucht, Eiern, Kokossauce und gedämpftem Reis
3 Std. 25 Min. Indonesisch

Gudeg mit junger Jackfrucht

Gudeg aus Yogyakarta schmort junge Jackfrucht langsam mit Kokosmilch, Palmzucker, Kemirinüssen, Galgant und indonesischen Lorbeerblättern.

Baingan Bharta aus gerösteter Aubergine mit Tomaten, Zwiebeln, Chili und frischem Koriander
1 Std. 5 Min. Indisch

Baingan Bharta

Baingan Bharta besteht aus rauchig gerösteter Aubergine, die mit Zwiebeln, Tomaten, Knoblauch, Ingwer, Chili und wenigen Gewürzen geschmort wird.

Pav Bhaji mit würziger zerdrückter Gemüsepfanne, Butter, gerösteten Brötchen, Zwiebeln und Zitrone
1 Std. 5 Min. Indisch

Pav Bhaji

Pav Bhaji ist Mumbais würzige Gemüsepfanne aus Kartoffeln, Blumenkohl, Erbsen, Paprika und Tomaten, serviert mit in Butter gerösteten Brötchen.

Südindisches Sambar mit Toor Dal, Gemüse, Curryblättern und Senfsaat in einer Schale
1 Std. 10 Min. Indisch

Sambar mit Gemüse

Sambar ist ein südindischer Linsen-Gemüse-Eintopf mit Toor Dal, Tamarinde, Sambar-Pulver und einem duftenden Tadka aus Senfsaat und Curryblättern.

Knusprig gerollte Masala Dosa mit gelber Kartoffelfüllung, Kokoschutney und Sambar
18 Std. Indisch

Masala Dosa mit Kartoffelfüllung

Masala Dosa sind knusprige südindische Reis-Linsen-Crêpes mit einer würzigen Kartoffelfüllung aus Senfsaat, Curryblättern, Ingwer und Kurkuma.

Paneer Butter Masala mit Paneerwürfeln in cremiger Tomaten-Cashew-Sauce, Sahne und Koriander
55 Min. Indisch

Paneer Butter Masala

Paneer Butter Masala kombiniert weichen Paneer mit einer milden, glatten Sauce aus Tomaten, Cashewkernen, Butter, Sahne und Kasuri Methi.

Griechisches Briam mit gerösteten Kartoffeln, Zucchini, Auberginen, Tomaten und Kräutern
2 Std. Griechisch

Briam – griechisches Ofengemüse

Briam röstet Kartoffeln, Zucchini, Auberginen, Tomaten, Zwiebeln und Knoblauch langsam mit reichlich Olivenöl, Petersilie und Oregano.

Dolmadakia yalantzi mit Reis und Kräutern gefüllte Weinblätter neben Zitronenspalten
2 Std. 10 Min. Griechisch

Dolmadakia yalantzi

Dolmadakia yalantzi sind zarte Weinblätter mit einer fleischlosen Füllung aus Rundkornreis, Zwiebeln, Dill, Minze, Petersilie, Zitrone und Olivenöl.

Kretischer Dakos mit geriebener Tomate, weißem Käse, Oliven, Kapern und Oregano auf Gerstenzwieback
25 Min. Griechisch

Kretischer Dakos

Kretischer Dakos belegt angefeuchteten Gerstenzwieback mit reifen Tomaten, Mizithra oder Feta, Olivenöl, Oregano, Kapern und Oliven.

Mecklenburger Fischpfanne mit ganzem Ofenfisch auf Kartoffeln, Möhren, Zwiebeln und Speck
1 Std. 30 Min. Deutsch

Mecklenburger Fischpfanne

Die Mecklenburger Fischpfanne gart einen ganzen Fisch auf Schichten aus Kartoffeln, Möhren, Zwiebeln und Speck mit Meerrettich, Dill und Petersilie.

Leipziger Allerlei mit Spargel, Erbsen, Möhren, Blumenkohl, Morcheln und Flusskrebsschwänzen
1 Std. 25 Min. Deutsch

Leipziger Allerlei mit Flusskrebsen

Klassisches Leipziger Allerlei kombiniert Frühlingsgemüse, Morcheln, Flusskrebsschwänze und kleine Semmelklößchen mit zerlassener Butter.

Ratgeber

Einfache Gemüse-Rezepte für jeden Tag

Gemüse kann Beilage, Sauce, Füllung oder Mittelpunkt einer vollständigen Mahlzeit sein. In der Pfanne entstehen schnelle Alltagsgerichte, im Ofen kräftige Röstaromen und im Topf Suppen, Currys und Eintöpfe. Entscheidend sind die passende Schnittgröße, die Reihenfolge beim Garen und eine Würzung, die den Eigengeschmack unterstützt.

Auf dieser Seite findest du Gemüse-Rezepte für Alltag, Familie und Gäste. Nutze die Rezeptauswahl direkt oder kombiniere Gemüse mit Ideen aus den Kategorien Nudeln, Reis, Kartoffeln und Hülsenfrüchte.

Gemüsearten und Garzeiten richtig einordnen

Feste Wurzel- und Kohlgemüse brauchen meist mehr Zeit als zarte Blätter, Pilze oder wasserreiches Sommergemüse. Schneide lange garende Zutaten kleiner und gib empfindliche Sorten später dazu. So bleiben Farbe, Biss und Aroma erhalten, ohne dass einzelne Stücke noch hart oder bereits zerfallen sind.

  • Wurzelgemüse: Möhren, Pastinaken, Sellerie und Rote Bete eignen sich für Ofen, Suppe, Püree und Schmorgerichte.
  • Kohlgemüse: Brokkoli, Blumenkohl, Wirsing, Rosenkohl und Kohlrabi funktionieren gedämpft, gebraten, geröstet oder im Auflauf.
  • Fruchtgemüse: Tomaten, Paprika, Zucchini, Auberginen und Kürbis passen zu Pfanne, Grill, Ofen und Sauce.
  • Blattgemüse: Spinat, Mangold und Salate brauchen kurze Garzeiten oder werden roh verwendet.
  • Zwiebelgemüse: Zwiebeln, Lauch und Knoblauch bilden eine aromatische Grundlage für viele Gerichte.

Saisonales Gemüse auswählen

Gemüse aus der Hauptsaison bringt Abwechslung und ist häufig besonders aromatisch. Im Frühling passen Spargel, Spinat, Radieschen und Kohlrabi. Im Sommer prägen Tomaten, Zucchini, Paprika, Gurken und Bohnen die Küche. Herbstgerichte nutzen Kürbis, Pilze, Rote Bete und Kohl, während im Winter Lauch, Wirsing, Rosenkohl und Wurzelgemüse gefragt sind.

Erntezeiten unterscheiden sich je nach Region, Sorte und Wetter. Der Saisonkalender des Bundeszentrums für Ernährung bietet eine verlässliche Orientierung. Saisonales Einkaufen hilft außerdem dabei, den Speiseplan automatisch zu wechseln, statt das ganze Jahr dieselben Kombinationen zu kochen.

Frisches und tiefgekühltes Gemüse einkaufen

Frisches Gemüse sollte sortentypisch fest, farbig und frei von faulen oder schimmeligen Stellen sein. Welke Blätter, weiche Druckstellen und ausgetretener Saft zeigen, dass die Ware bald verarbeitet werden muss. Bei Bundgemüse geben frische Blätter und saftige Schnittflächen zusätzliche Hinweise.

Tiefkühlgemüse ist eine praktische Vorratslösung für Erbsen, Spinat, Brokkoli, Bohnen oder Mischgemüse. Es ist bereits geputzt und lässt sich oft direkt gefroren in Suppe, Curry, Auflauf oder Pfanne geben. Beachte die Packungsangabe, besonders bei Produkten, die vollständig erhitzt werden müssen. Konserven mit Tomaten, Mais, Erbsen oder bereits gegarten Hülsenfrüchten sparen ebenfalls Vorbereitungszeit.

Gemüse waschen, putzen und gleichmäßig schneiden

Wasche Gemüse möglichst im Ganzen unter fließendem Wasser und schneide es anschließend. So gelangt weniger Wasser an die Schnittflächen. Entferne welke Blätter, harte Strünke, Kerne oder beschädigte Stellen. Schälen ist nicht immer nötig; bei Möhren, Gurken oder jungem Kohlrabi reicht je nach Qualität oft gründliches Putzen.

Die Schnittform bestimmt die Garzeit. Kleine Würfel garen schnell in Pfanne und Suppe, gleichmäßige Spalten rösten im Ofen, dünne Scheiben eignen sich für Gratin und Rohkost. Bereite alle Zutaten vor dem Erhitzen vor, wenn ein Gericht kurze Garzeiten hat.

Gemüse in der Pfanne mit Röstaromen braten

Für eine gute Gemüsepfanne braucht es eine große Pfanne, ausreichend Hitze und nicht zu viele Zutaten auf einmal. Trockne gewaschenes Gemüse, erhitze zuerst die Pfanne und gib dann wenig Öl dazu. Feste Sorten wie Möhren oder Brokkoli starten früher, Zucchini, Pilze, Spinat und frische Kräuter kommen später.

Rühre nicht ununterbrochen, damit die Oberfläche Kontakt zur heißen Pfanne behält. Bei sehr festem Gemüse hilft nach dem Anbraten ein kleiner Schuss Wasser oder Brühe und kurzes Garen mit Deckel. Zum Schluss wieder offen braten, bis überschüssige Flüssigkeit verdampft ist.

Ofengemüse außen gebräunt, innen saftig

Im Ofen entwickeln Kürbis, Möhren, Blumenkohl, Paprika, Zucchini, Aubergine und Rosenkohl kräftige Aromen. Schneide die Stücke ähnlich groß, trockne sie und vermenge sie gleichmäßig mit Öl und Gewürzen. Verteile alles in nur einer Lage; auf einem überfüllten Blech staut sich Dampf und das Gemüse bleibt weich.

Feste und zarte Gemüse können nacheinander auf das Blech kommen. Möhren, Kürbis und Kohl starten zuerst, Tomaten, Zucchini oder empfindliche Kräuter später. Feta, Nüsse, Kerne, Zitronensaft oder Joghurt-Dip machen aus dem Blech eine vollständige Mahlzeit.

Dünsten, Dämpfen, Kochen und Blanchieren

Beim Dünsten gart Gemüse in wenig Flüssigkeit, beim Dämpfen über Wasserdampf. Beide Methoden eignen sich für Brokkoli, Blumenkohl, Möhren, Kohlrabi und zarte Kohlsorten. Beim Kochen in Wasser sollten Stücke gleich groß sein und nur so lange garen, bis der gewünschte Biss erreicht ist.

Blanchieren bedeutet kurzes Garen in kochendem Wasser mit anschließendem schnellem Abkühlen. Das ist hilfreich, wenn Gemüse für Salat, Einfrieren oder ein späteres Pfannengericht vorbereitet wird. Nicht jedes Gemüse darf jedoch nur kurz gegart werden: Rohe Gartenbohnen dürfen nicht gegessen werden und müssen vollständig gekocht werden. Beachte dazu die jeweilige Rezept- oder Packungsangabe sowie die Hinweise des Bundesinstituts für Risikobewertung.

Suppen, Eintöpfe und Currys mit Gemüse

Für Suppe und Eintopf werden Zwiebeln und Gewürze zuerst angeschwitzt. Danach folgen feste Gemüse, Flüssigkeit und zuletzt schnell garende Zutaten. Kartoffeln, Kürbis oder Hülsenfrüchte geben Bindung, während Blattgemüse und frische Kräuter erst kurz vor dem Servieren dazukommen.

Gemüsecremesuppen brauchen nicht zwangsläufig viel Sahne. Ein Teil der gegarten Zutaten kann püriert werden, während der Rest Stückigkeit behält. Currys werden mit Brühe, Tomaten oder Kokosmilch zur vollständigen Mahlzeit. Säure aus Zitrone oder Limette und frische Kräuter kommen zum Abschluss.

Rohkost und Salate abwechslungsreich kombinieren

Gurke, Tomate, Paprika, Möhre, Kohlrabi, Radieschen, Blattsalat und viele Kohlsorten eignen sich roh. Schneide harte Gemüse fein, rasple sie oder knete Kohl kurz mit Dressing, damit die Textur angenehmer wird. Nicht jede Gemüsesorte ist für den Rohverzehr geeignet; prüfe dies bei unbekannten Zutaten und halte dich an produktspezifische Hinweise.

Ein sättigender Salat braucht neben Gemüse eine Grundlage und Kontraste. Kartoffeln, Nudeln, Reis, Couscous oder Brot geben Substanz; Käse, Ei, Tofu, Fisch oder Hülsenfrüchte ergänzen das Gericht. Dressing, Blattsalate und knusprige Toppings erst kurz vor dem Servieren mischen.

Vegetarische Gemüsegerichte, die satt machen

Gemüse allein wirkt als Hauptgericht oft leicht. Kombiniere es deshalb mit einer Eiweißkomponente und einer sättigenden Grundlage. Linsen, Bohnen, Kichererbsen, Tofu, Eier, Käse, Joghurt oder Nüsse passen zu Kartoffeln, Reis, Pasta oder Getreide.

  • Schnell aus der Pfanne: Gemüse mit Tofu, Ei, Reis oder Nudeln.
  • Aus dem Ofen: gefülltes Gemüse, Auflauf, Quiche oder Blechgemüse mit Käse und Dip.
  • Aus dem Topf: Curry, Chili, Suppe oder Eintopf mit Hülsenfrüchten.
  • Kalt serviert: Bowl oder Salat mit Getreide, Bohnen, Käse und Kernen.

Weitere fleischlose Ideen findest du unter Vegetarisches Abendessen.

Gemüse mit Nudeln, Reis und Kartoffeln

Pasta nimmt Gemüsesaucen aus Tomaten, Paprika, Kürbis, Pilzen oder Zucchini gut auf. Ein Teil des Gemüses kann püriert, der Rest gebraten als Textur ergänzt werden. Reis passt zu Curry, Wokgemüse, gefüllter Paprika und Bowls. Kartoffeln verbinden sich mit Kohl, Lauch, Spinat, Pilzen und Wurzelgemüse in Suppe, Auflauf und Pfanne.

Plane die Reihenfolge über die Garzeiten: Reis und Kartoffeln beginnen zuerst, festes Gemüse folgt, zarte Sorten zuletzt. So entsteht ein gemeinsamer Garpunkt statt einer Mischung aus harten und zerkochten Zutaten.

Gemüse richtig würzen

Salz, Säure, Fett, Kräuter und Gewürze sollten sich ergänzen. Mediterranes Gemüse harmoniert mit Knoblauch, Rosmarin, Thymian, Basilikum und Olivenöl. Für asiatisch inspirierte Pfannen passen Ingwer, Chili, Sojasauce, Sesam und Limette. Kreuzkümmel, Koriander, Paprika und Joghurt begleiten Ofengemüse und Hülsenfrüchte.

Röstaromen brauchen am Ende häufig einen frischen Gegenpol. Zitronensaft, Essig, Joghurt, Kräuter oder ein knackiges Topping bringen Spannung. Frische Kräuter werden meist erst nach dem Garen ergänzt, damit Farbe und Aroma erhalten bleiben.

Gemüse vorbereiten und für mehrere Mahlzeiten nutzen

Meal Prep funktioniert besonders gut mit Komponenten. Röste ein Blech Gemüse, koche eine Grundlage aus Reis oder Kartoffeln und bereite einen Dip getrennt vor. Daraus entstehen nacheinander Bowl, Salat, Wrap, Pasta oder Suppe, ohne dass jede Mahlzeit gleich schmeckt.

Bewahre gegarte und rohe Bestandteile abgedeckt im Kühlschrank auf. Dressings, Kräuter und knusprige Toppings bleiben getrennt. Kühle warme Speisen zügig ab und erhitze später nur die benötigte Portion vollständig.

Gemüse richtig lagern und einfrieren

Viele Gemüsearten gehören in das Gemüsefach des Kühlschranks, doch nicht alle mögen dieselben Bedingungen. Tomaten verlieren dort häufig Aroma, Kartoffeln brauchen einen kühlen, dunklen und trockenen Ort und Zwiebeln sollten luftig lagern. Blattgemüse, Kräuter und angeschnittene Stücke werden kühl aufbewahrt und zügig verwendet.

Das BZfE bietet artbezogene Hinweise zu Einkauf, Lagerung und Zubereitung vieler Gemüsearten. Zum Einfrieren werden viele Sorten kurz blanchiert, gut abgekühlt und trocken portionsweise verpackt. Tomaten, Zucchini und Gurken verändern nach dem Auftauen ihre Textur und eignen sich dann eher für Sauce, Suppe oder Schmorgericht als für Rohkost.

Häufige Fehler bei Gemüse-Rezepten

  • Alles gleichzeitig gegart: Feste und zarte Sorten erreichen nicht zusammen den richtigen Garpunkt.
  • Zu volle Pfanne oder zu volles Blech: Dampf verhindert Röstaromen.
  • Ungleiche Stücke: Kleine Teile werden weich, während große noch hart sind.
  • Zu viel Flüssigkeit: Wasserreiches Gemüse kocht im eigenen Saft statt zu braten.
  • Zu lange gegart: Farbe, Biss und frische Aromen gehen verloren.
  • Frische Zutaten zu früh ergänzt: Kräuter, Dressing und knusprige Toppings verlieren ihren Charakter.

Gemüsereste sinnvoll verwerten

Kleine Mengen gegarten Gemüses passen in Omelett, Frittata, Suppe, Curry, Auflauf, Nudelsauce oder Bowl. Aus rohen Resten entstehen Salat, Rohkost, Ofengemüse oder eine Gemüsebrühe. Welke Kräuter lassen sich in Pesto, Kräuteröl oder Sauce verarbeiten, solange sie einwandfrei sind.

Plane Gerichte flexibel nach Vorrat statt für jede Zutat ein einzelnes Rezept zu suchen. Mit einer passenden Grundlage, einer Eiweißkomponente und einer Sauce wird aus verschiedenen Gemüseresten ein vollständiges Abendessen.

FAQ

Häufige Fragen zu Gemüse Rezepten

Schneide Gemüse gleichmäßig und gib feste Sorten früher in Pfanne oder Topf als zarte. Verwende ausreichend Hitze, überfülle die Pfanne nicht und gare nur bis zum gewünschten Biss. Beim Blanchieren beendet schnelles Abkühlen den Garprozess.

Gurke, Tomate, Paprika, Möhre, Kohlrabi, Radieschen und viele Blattsalate werden häufig roh gegessen. Nicht jede Gemüsesorte ist dafür geeignet. Gartenbohnen dürfen beispielsweise nicht roh verzehrt werden und müssen vollständig gekocht werden. Beachte bei unbekannten Zutaten produktspezifische Hinweise.

Viele tiefgekühlte Gemüsesorten können direkt in Suppe, Curry, Auflauf oder Pfanne gegeben werden. Dadurch bleibt die Zubereitung schnell und das Gemüse verwässert beim Auftauen nicht unnötig. Entscheidend sind jedoch immer die Zubereitungs- und Erhitzungshinweise auf der Verpackung.

Kombiniere Gemüse mit einer Eiweißquelle wie Linsen, Bohnen, Kichererbsen, Tofu, Ei, Käse oder Joghurt und ergänze Kartoffeln, Reis, Nudeln oder Getreide. Sauce, Kräuter, Nüsse oder Kerne sorgen zusätzlich für Geschmack und unterschiedliche Texturen.

Geschnittenes Gemüse wird in einem sauberen, geschlossenen Behälter im Kühlschrank aufbewahrt und möglichst bald verarbeitet. Lagere feuchte, trockene und stark riechende Zutaten bei Bedarf getrennt. Bei Schleim, Schimmel oder auffälligem Geruch sollte das Gemüse nicht mehr verwendet werden.