Japanisches Omurice mit dünnem Omelett, Hähnchen-Ketchupreis, Erbsen und Ketchupsauce
Japanisch Rezept

Omurice

Ketchup wird vor dem Reis kurz angeröstet, damit überschüssige Säure und Wasser verdampfen. Die Omeletts entstehen einzeln und werden direkt gefüllt.

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Gesamtzeit 45 Min.
Kalorien 670 kcal
Portionen 4 Portionen
Level Mittel
Von der Veröffentlicht am Aktualisiert am Redaktionell freigegeben

Warum dieses Rezept funktioniert

Japanisches Omelett mit Hähnchen-Ketchupreis

Omurice verbindet westliche Omeletttechnik mit japanischem Ketchupreis und ist ein klassisches Yoshoku-Gericht. Eine gute Füllung bleibt locker und schmeckt herzhaft statt nur süß. Deshalb brät der Ketchup kurz in der Pfanne, bevor der kalte Reis dazukommt. Für die alltagstaugliche, vollständig gegarte Variante wird jedes dünne Omelett einzeln gebraten und um eine Portion Reis gelegt.

Schnelles Abendessen Mittagessen Abendessen Fleisch

Kochrezept

Omurice

Omurice umhüllt würzigen Ketchupreis mit Hähnchen, Zwiebeln, Pilzen und Erbsen in einem dünnen, zarten Omelett und gehört zur japanischen Yoshoku-Küche.

Zutaten

4 Portionen

Zubereitung

  1. 1

    Hähnchen sicher anbraten

    Öl in einer großen Pfanne erhitzen. Hähnchen salzen und 5 bis 6 Minuten rundum braten, bis die Würfel mindestens 75 °C Kerntemperatur erreichen.

  2. 2

    Gemüse garen

    Zwiebel und Champignons zufügen und 5 Minuten braten, bis die Pilzflüssigkeit verdampft und die Zwiebel weich ist.

  3. 3

    Ketchup konzentrieren

    Füllung an den Rand schieben. Ketchup und Worcestersauce in der Pfannenmitte 60 bis 90 Sekunden rühren, bis die Sauce dunkler wird und nicht mehr wässrig wirkt.

  4. 4

    Reis locker braten

    Reis und Erbsen zufügen. Klumpen mit einem Pfannenwender trennen und alles 4 bis 5 Minuten mischen, bis der Reis gleichmäßig rot und heiß ist. Abschmecken und warm halten.

  5. 5

    Eimischung portionieren

    Je zwei Eier mit einem Esslöffel Milch und einer kleinen Prise Salz verquirlen. Eine beschichtete Pfanne von etwa 22 cm Durchmesser mit einem Viertel der Butter erhitzen.

  6. 6

    Omelett einzeln braten

    Eine Portion Ei eingießen, schwenken und bei mittlerer Hitze vollständig, aber ohne starke Bräunung stocken lassen. Ein Viertel des Reises länglich in die Mitte setzen.

  7. 7

    Omurice formen

    Beide Omelettränder über den Reis klappen und auf einen Teller stürzen. Die übrigen Portionen ebenso zubereiten, mit einem Küchentuch oval formen und mit Ketchup garnieren.

Küchenwissen

Tipps für Omurice

Ketchup zuerst anrösten

Kurzes Braten konzentriert die Tomate, nimmt rohe Säure und verhindert, dass der fertige Reis feucht und klebrig wird.

Omeletts portionsweise braten

Ein großes Omelett mit der gesamten Füllung lässt sich kaum wenden. Einzelportionen bleiben dünn und können sauber um den Reis gelegt werden.

Varianten

So passt du das Rezept an

Ketchupdekoration durch eine warme, nicht zu dicke Demi-glace-Sauce ersetzen. Diese Restaurantvariante schmeckt kräftiger und weniger süß.

Hähnchen durch 250 g zusätzliche Pilze ersetzen und vegetarische Worcestersauce verwenden. Pilze kräftig rösten, bevor der Ketchup dazukommt.

Nährwerte pro Portion

670kcal
79.0 gKohlenhydrate
34.0 gProtein
23.0 gFett

Die Werte sind Richtwerte und können je nach verwendeten Zutaten, Marken, Portionsgröße und Zubereitung leicht abweichen.

Häufige Fragen

FAQ zu Omurice

Der Name verbindet die englischen Wörter omelet und rice in japanischer Kurzform. Das Gericht gehört zur japanischen Yoshoku-Küche mit westlichen Einflüssen.

Japanischer Rundkornreis ist typisch. Er sollte gekocht und vollständig ausgekühlt sein, damit sich die Körner beim Braten leichter trennen.

Warmer, sehr feuchter Reis oder nicht reduzierter Ketchup sind häufige Ursachen. Kalten Reis auflockern und die Sauce vorab kurz anrösten.

Nein. Moderne Restaurantversionen sind oft sehr weich, die klassische eingewickelte Hausversion kann vollständig gestockt und dennoch zart sein.

Ja. Rasch abkühlen, luftdicht kühlen und innerhalb eines Tages gründlich erhitzen. Die Omeletts immer erst unmittelbar vor dem Servieren braten.