Koreanische Mandu
Koreanische Mandu werden mit Schweinefleisch, Tofu, Kohl, Mungbohnensprossen, Glasnudeln und Schnittknoblauch saftig gefüllt und schonend gedämpft.
Rezepte
Koreanische Mandu werden mit Schweinefleisch, Tofu, Kohl, Mungbohnensprossen, Glasnudeln und Schnittknoblauch saftig gefüllt und schonend gedämpft.
Jjajangmyeon sind koreanisch-chinesische Weizennudeln mit glänzender schwarzer Chunjang-Sauce, Schweinefleisch, viel Zwiebel, Kohl, Zucchini und Kartoffel.
Chuncheon Dakgalbi brät mariniertes Hähnchenschenkelfleisch mit Kohl, Süßkartoffel, Reiskuchen und Perillablättern in einer würzigen Gochujang-Sauce.
Kimchi Bokkeumbap verbindet kalten Reis mit gut gereiftem Kimchi, Schweinebauch und Kimchi-Saft zu kräftigem koreanischem Bratreis mit Spiegelei.
Yakitori Negima sind japanische Hähnchenspieße mit Lauch, die über kräftiger Hitze gegrillt und zum Schluss mehrfach mit glänzender Tare bestrichen werden.
Omurice umhüllt würzigen Ketchupreis mit Hähnchen, Zwiebeln, Pilzen und Erbsen in einem dünnen, zarten Omelett und gehört zur japanischen Yoshoku-Küche.
Sukiyaki ist ein japanisches Hot-Pot-Gericht mit hauchdünnem Rindfleisch, Tofu, Shirataki, Pilzen, Chinakohl und Lauch in süß-würziger Warishita-Sauce.
Japanische Gyoza werden mit Schweinefleisch, fein geschnittenem Kohl, Nira, Ingwer und Knoblauch gefüllt, unten gebraten und anschließend unter einem Deckel gedämpft.
Japanisches Karaage wird aus saftigem Hähnchenschenkelfleisch gemacht, kurz mit Sojasauce, Sake, Ingwer und Knoblauch mariniert und in Kartoffelstärke knusprig frittiert.
Oyakodon vereint saftige Hähnchenschenkel, weiche Zwiebeln und nur locker gestocktes Ei in einer würzigen Dashi-Sauce auf heißem japanischem Reis.
Gyudon ist eine japanische Reisschale mit hauchdünnem Rindfleisch und Zwiebeln, die kurz in einer süß-würzigen Sauce aus Dashi, Sojasauce und Mirin garen.
Vitello Tonnato kombiniert hauchdünn geschnittenes Kalbfleisch mit einer cremigen Sauce aus Thunfisch, Sardellen, Kapern, Ei und Zitronensaft.
Pollo alla Cacciatora schmort gebräunte Hähnchenteile mit Zwiebeln, Möhre, Sellerie, Rosmarin, Wein, Tomaten und schwarzen Oliven.
Saltimbocca alla Romana belegen dünne Kalbsschnitzel mit Prosciutto crudo und Salbei und braten sie kurz in Butter, bevor Weißwein den Pfannensatz löst.
Sizilianische Arancini umhüllen einen trockenen Ragù aus Hackfleisch und Erbsen mit Safranreis, Käse, dünner Mehlhülle und knusprigem Paniermehl.
Bucatini all’Amatriciana verbinden ausgelassenen Guanciale mit Tomaten, Pecorino Romano und etwas Chili zu einem kräftigen Pastaklassiker aus Latium.
Opor Ayam ist ein mildes javanisches Hähnchengericht in Kokosmilch mit Kemirinüssen, Koriander, Zitronengras, Galgant und Kaffirlimettenblättern.
Ayam Betutu ist balinesisches Hähnchen mit einer kräftigen Gewürzpaste aus Schalotten, Chili, Kurkuma, Ingwer, Galgant, Zitronengras und Kemirinüssen.
Martabak Telur ist ein knusprig gebratenes indonesisches Teigpaket mit einer saftigen Füllung aus Eiern, gewürztem Rinderhack und vielen Frühlingszwiebeln.
Sate Padang besteht aus gewürztem, vorgegarten Rindfleisch, das kurz über großer Hitze gegrillt und mit einer dicken gelben Sauce aus Brühe und Reismehl serviert wird.
Bubur Ayam ist ein herzhafter indonesischer Reisbrei mit aromatischer Hühnerbrühe, gezupftem Hähnchen, Frühlingszwiebeln, Kecap Manis und knusprigen Toppings.
Rawon ist eine ostjavanische Rindfleischsuppe mit schwarzem Keluak, Zitronengras, Galgant, Kaffirlimettenblättern und gerösteter Gewürzpaste.
Goanisches Schweine-Vindaloo schmort Fleisch in einer säuerlich-scharfen Paste aus Essig, Knoblauch, Ingwer, roten Chilis und gerösteten Gewürzen.
Tandoori Chicken erhält durch Joghurt, Zitrone, Ingwer, Knoblauch und Gewürze eine würzige Kruste, während Hähnchenkeulen im Ofen saftig garen.
Avgolemono ist eine griechische Hühnersuppe mit Reis, zartem Hühnerfleisch und einer samtigen Bindung aus Ei und frischem Zitronensaft.
Ratgeber
Ein gutes Fleischgericht beginnt mit der Frage, welcher Zuschnitt vor dir liegt. Dünne Schnitzel, Steaks und Geschnetzeltes brauchen kurze, kräftige Hitze. Schulter, Haxe und andere Stücke mit mehr Bindegewebe werden durch langsames Schmoren zart. Hackfleisch wiederum eignet sich für Pfannen, Saucen, Aufläufe, Füllungen und Bällchen.
Wähle das Rezept deshalb nicht nur nach Fleischart, sondern auch nach Zubereitung: braten, schmoren, grillen, kochen oder im Ofen garen. Davon hängen Temperatur, Flüssigkeit, Garzeit und die passende Beilage ab.
Rindfleisch reicht vom kurz gebratenen Steak bis zum langsam geschmorten Gulasch. Zarte Stücke wie Filet oder Roastbeef eignen sich zum Kurzbraten und Grillen. Schulter, Wade oder Brust brauchen mehr Zeit und Flüssigkeit, entwickeln dafür aber eine kräftige Sauce.
Für schnelle Gerichte bieten sich Rinderstreifen, dünne Steaks oder Hackfleisch an. Sie passen zu Gemüsepfannen, Pasta, Reis, Salat und Bowls. Bei Schmorgerichten lohnt sich eine größere Portion, weil Gulasch, Ragout und Rinderschmorbraten gut vorbereitet und erneut erwärmt werden können.
Schweinefleisch lässt sich braten, grillen, schmoren und im Ofen garen. Filet und dünne Schnitzel benötigen nur kurze Garzeit, während Nacken, Schulter und Bratenstücke von einer langsameren Zubereitung profitieren. Eine Schwarte braucht am Ende trockene, kräftige Hitze, damit sie knusprig wird.
Zu Schweinefleisch passen Kartoffeln, Kohl, Wurzelgemüse, Pilze, Senf, Kräuter und fruchtige Komponenten wie Apfel oder Pflaume. Bei sehr würzigen oder fettreicheren Gerichten sorgen Salat, Essig, Zitrone oder frische Kräuter für einen passenden Gegenpol.
Hähnchen und Pute sind vielseitig und häufig schnell zubereitet. Brustfilet gelingt in Pfanne, Ofen oder auf dem Grill, trocknet bei zu langer Garzeit jedoch leicht aus. Keulen und Oberkeulen bleiben durch ihren höheren Fettanteil saftiger und eignen sich besonders für Ofengerichte, Currys und Schmorgerichte.
Schneide unterschiedlich dicke Bruststücke möglichst gleichmäßig oder klopfe sie vorsichtig flacher. So garen dünne Enden nicht lange vor der Mitte. Geflügel sollte vollständig durchgegart werden; ein Fleischthermometer liefert dabei mehr Sicherheit als die Beurteilung allein nach Zeit oder Farbe.
Lamm passt zu Rosmarin, Thymian, Knoblauch, Zitrone, Joghurt und kräftigen Gewürzen. Koteletts und dünne Stücke eignen sich zum Grillen oder Kurzbraten, während Keule, Schulter und Haxe im Ofen oder Schmortopf Zeit brauchen.
Bei langen Garzeiten helfen Brühe, Wein, Tomaten oder Gemüse, damit eine aromatische Sauce entsteht. Frische Kräuter, Joghurt oder ein Salat gleichen kräftige Schmorgerichte aus und bringen Frische auf den Teller.
Hackfleisch ist eine flexible Grundlage für Bolognese, Chili, Frikadellen, Köfte, Lasagne, gefülltes Gemüse und schnelle Pfannengerichte. Für gute Röstaromen gibst du es portionsweise in eine ausreichend heiße Pfanne und lässt es zunächst bräunen, bevor viel Flüssigkeit dazukommt.
Bei Hackbällchen und Frikadellen sorgt gründliches, aber nicht endloses Mischen für Bindung. Zwiebeln, Kräuter, Gewürze, Ei oder eingeweichtes Brot richten sich nach dem Rezept. Hackfleischgerichte sollten vollständig durchgegart werden.
Die Garzeit allein ist nur ein Richtwert. Dicke, Ausgangstemperatur, Knochen und tatsächliche Ofenhitze beeinflussen das Ergebnis. Bei größeren Stücken ist ein Fleischthermometer daher besonders hilfreich.
Tupfe die Oberfläche vor dem Braten trocken und erhitze die Pfanne ausreichend. Zu viele Stücke auf einmal senken die Temperatur; das Fleisch gibt Wasser ab und dünstet, statt zu bräunen. Brate bei Bedarf in mehreren Portionen.
Nach dem Garen sollte ein größeres Stück kurz ruhen, bevor es angeschnitten wird. Schneide Steaks, Braten und Geschnetzeltes anschließend möglichst quer zur sichtbaren Faser. Bei einer Pfannensauce kannst du den Bratensatz mit Brühe, Wein oder Wasser lösen und mit Kräutern, Senf oder etwas Cremigem abschmecken.
Eine Marinade kann Würze und Oberflächenaroma geben, macht aber nicht jeden Zuschnitt automatisch zart. Öl verteilt Gewürze, Säure bringt Frische und Zutaten wie Senf, Sojasauce, Knoblauch oder Kräuter bestimmen die geschmackliche Richtung.
Entferne sehr feuchte Marinade vor kräftigem Anbraten leicht von der Oberfläche, damit das Fleisch Farbe bekommt. Zuckerhaltige Marinaden können bei hoher Hitze schnell dunkel werden und eignen sich besser für kontrollierte Hitze oder zum späteren Glasieren.
Die Beilage sollte Zubereitung und Sauce ergänzen. Zu Schmorgerichten passen Kartoffeln, Nudeln, Reis oder Brot, die Sauce aufnehmen. Kurz gebratenes Fleisch lässt sich mit Gemüse, Salat, Ofenkartoffeln oder einer leichten Bowl kombinieren.
Rohes Fleisch sollte getrennt von Salat, Brot und anderen verzehrfertigen Lebensmitteln vorbereitet werden. Verwende eigene oder zwischendurch gründlich gereinigte Bretter, Messer und Arbeitsflächen. Wasche rohes Fleisch und besonders Geflügel nicht unter fließendem Wasser, weil Spritzwasser Keime in der Küche verteilen kann.
Tiefgekühltes Fleisch taust du abgedeckt im Kühlschrank auf und entsorgst die Auftauflüssigkeit, ohne dass sie andere Lebensmittel berührt. Nach den Empfehlungen des Bundesinstituts für Risikobewertung sollten Lebensmittel im Zweifel an allen Stellen mindestens 70 °C für zwei Minuten erreichen. Geflügel und Hackfleisch werden vollständig durchgegart.
Gulasch, Ragout, Schmorbraten, Chili, Bolognese und viele Hackfleischsaucen lassen sich gut vorbereiten. Kurzbratstücke und paniertes Fleisch schmecken meist frisch aus Pfanne oder Ofen am besten. Bewahre Sauce und Beilagen möglichst getrennt auf, damit sie beim Aufwärmen ihre Konsistenz behalten.
Übriges gegartes Fleisch kann je nach Rezept in Sandwich, Wrap, Salat, Suppe, Pasta oder Reisgericht weiterverwendet werden. Erhitze Reste vollständig und nur in der Menge, die du tatsächlich benötigst. Weitere passende Alltagsgerichte findest du unter Abendessen-Rezepte und Schnelles Abendessen.
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