Glänzende Yakitori Negima mit gegrilltem Hähnchen, Lauch, Tare und Shichimi Togarashi
Japanisch Rezept

Yakitori Negima

Saftiges Schenkelfleisch und Lauchstücke werden abwechselnd aufgespießt. Die reduzierte Tare kommt erst gegen Ende auf den Grill und verbrennt dadurch nicht.

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Gesamtzeit 50 Min.
Kalorien 490 kcal
Portionen 4 Portionen
Level Einfach
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Warum dieses Rezept funktioniert

Japanische Hähnchen-Lauch-Spieße mit Tare

Negima ist eine der bekanntesten Yakitori-Varianten und wechselt Hähnchen mit Stücken von japanischem Langlauch ab. Über Holzkohle entsteht das kräftigste Aroma, ein heißer Grill oder eine Grillpfanne funktioniert ebenfalls. Die Sauce wird vor dem Kontakt mit rohem Fleisch geteilt: Ein Teil dient zum Bestreichen, der saubere Rest kommt beim Servieren auf den Tisch.

Mittagessen Abendessen Fleisch Japanisch

Kochrezept

Yakitori Negima

Yakitori Negima sind japanische Hähnchenspieße mit Lauch, die über kräftiger Hitze gegrillt und zum Schluss mehrfach mit glänzender Tare bestrichen werden.

Zutaten

4 Portionen

Zubereitung

  1. 1

    Tare reduzieren

    Sojasauce, Mirin, Sake und Zucker aufkochen und bei mittlerer Hitze 12 bis 15 Minuten auf etwa zwei Drittel einkochen. Die Sauce soll den Löffel dünn überziehen.

  2. 2

    Sauce hygienisch teilen

    Tare in zwei Schalen aufteilen. Eine Hälfte ausschließlich zum Bestreichen auf dem Grill verwenden, die andere abdecken und sauber zum Servieren aufbewahren.

  3. 3

    Spieße gleichmäßig stecken

    Hähnchen und Lauch abwechselnd dicht, aber ohne starkes Pressen auf die Spieße stecken. Gleich große Stücke sorgen für einen gemeinsamen Garpunkt.

  4. 4

    Ohne Tare angrillen

    Grill oder Grillpfanne auf mittlere bis hohe Hitze bringen und leicht ölen. Spieße 6 bis 8 Minuten grillen und regelmäßig wenden, bis deutliche Röststellen entstehen.

  5. 5

    Mehrfach glasieren

    Spieße dünn mit der Grillportion Tare bestreichen, wenden und 30 Sekunden karamellisieren lassen. Zwei- bis dreimal wiederholen, ohne die Sauce schwarz werden zu lassen.

  6. 6

    Gargrad prüfen

    An einem dicken Hähnchenstück mindestens 75 °C Kerntemperatur messen. Falls nötig, Spieße bei etwas geringerer Hitze kurz weitergaren.

  7. 7

    Direkt servieren

    Yakitori mit der sauberen Tare leicht beträufeln und nach Wunsch mit Shichimi würzen. Heiß vom Grill servieren.

Küchenwissen

Tipps für Yakitori Negima

Tare konsequent trennen

Ein Pinsel, der rohes Hähnchen berührt hat, darf nicht in die Serviersauce gelangen. Zwei getrennte Schalen vermeiden Kreuzkontamination.

Zucker erst spät an die Hitze

Tare enthält viel Zucker und verbrennt schnell. Spieße zunächst fast gar grillen und erst in den letzten Minuten glasieren.

Varianten

So passt du das Rezept an

Tare weglassen, die Spieße vor dem Grillen gleichmäßig salzen und zum Schluss mit Zitronenspalten servieren.

Zusätzlich separate Spieße mit Shiitake und Lauch grillen. Pilze benötigen meist weniger Zeit als die Hähnchenspieße.

Nährwerte pro Portion

490kcal
24.0 gKohlenhydrate
43.0 gProtein
23.0 gFett

Die Werte sind Richtwerte und können je nach verwendeten Zutaten, Marken, Portionsgröße und Zubereitung leicht abweichen.

Häufige Fragen

FAQ zu Yakitori Negima

Bei Yakitori bezeichnet Negima die Kombination aus Hähnchenstücken und Negi, japanischem Langlauch, die abwechselnd auf einen Spieß kommen.

Tare ist eine süß-würzige Glasur auf Sojasaucenbasis. Shio bezeichnet schlicht mit Salz gewürzte Yakitori, bei denen Fleisch und Grillrauch stärker hervortreten.

Ja. Eine große Grill- oder Gusseisenpfanne stark vorheizen, Spieße rundum braten und erst gegen Ende mit Tare glasieren.

Tare kam zu früh auf den Grill oder die Hitze war zu stark. Erst fast durchgegarte Spieße dünn bestreichen und zügig wenden.

Das ist möglich, sie trocknet jedoch schneller aus. Gleichmäßig schneiden, sorgfältig auf 75 °C garen und unmittelbar danach servieren.