Forellenfilet mit Rote-Bete-Kartoffel-Stampf
Gebratenes Forellenfilet mit Haut und ein kräftig rosafarbener Kartoffelstampf mit vorgegarter Roter Bete.
Rezepte
Gebratenes Forellenfilet mit Haut und ein kräftig rosafarbener Kartoffelstampf mit vorgegarter Roter Bete.
Feine Raspeln aus roher Roter Bete und Kartoffeln werden zu flachen Puffern gebraten und mit Petersilienjoghurt serviert.
Mageres Schweinegeschnetzeltes, Kartoffelwürfel und Fenchel garen in einer Pfanne mit einer kleinen Menge Senfsud.
Kleine Hähnchenfilets, Senfkartoffeln und saftige Trauben garen zeitversetzt auf einem Blech – ein fruchtiges Herbstessen.
Dünne Steckrüben- und Kartoffelscheiben in cremiger Senfsauce mit goldener Gouda-Kruste – ein vegetarisches Herbstgratin.
Saftiger Alaska-Seelachs gart mit Lauch, Möhre und vorgekochten Kartoffeln im Backpapier – das komplette Abendessen aus dem Ofen.
Knusprige Kartoffelrösti werden mit Kräuterquark, Räucherlachs, Gurke und Dill zu einem herzhaften Frühstück angerichtet.
Eine herzhafte Füllung aus braunen Linsen, Pilzen und Wurzelgemüse backt unter einer goldenen Schicht aus cremigem Kartoffelpüree.
Reife Zwetschgen stecken in zartem Kartoffelteig und werden nach dem Garen in gerösteten Zimtbröseln gewendet.
Dünne Kartoffel- und Butternutscheiben garen in einem Muskat-Sahne-Guss unter einer goldbraunen Kruste aus Bergkäse.
Kartoffeln, vorgegarte Maronen, Lauch und weiße Bohnen ergeben mit Majoran einen sämigen vegetarischen Eintopf für kühle Tage.
Große mehligkochende Kartoffeln bekommen im Airfryer eine knusprige Schale und einen lockeren Kern, wenn sie rundherum eingeölt garen.
Kartoffelpuffer gelingen im Airfryer mit wenig Öl, wenn die grob geriebenen Kartoffeln kräftig ausgedrückt und flach geformt werden.
Bratkartoffeln aus rohen Kartoffeln werden im Airfryer rundum goldbraun, wenn dünne Scheiben gewässert, gut getrocknet und mehrfach gewendet werden.
Dicke Kartoffelspalten mit Schale werden gewässert, sorgfältig getrocknet und mit Stärke sowie Rosmarin im Airfryer rundherum knusprig.
Gnocchi aus dem Kühlregal werden ohne Vorkochen außen goldbraun und innen weich, wenn sie dünn geölt und während der Garzeit mehrfach geschüttelt werden.
Hausgemachte Pommes aus frischen Kartoffeln werden gewässert, gründlich getrocknet und mit wenig Öl in zwei Temperaturstufen knusprig gegart.
Goldbraune Kartoffelwürfel mit Paprika, Knoblauch und Rosmarin: außen rösch, innen weich und ohne Vorkochen in der Heißluftfritteuse gegart.
Russischer Vinegret-Salat kombiniert Rote Bete, Kartoffeln, Karotten, Salzgurken, Sauerkraut und Erbsen mit einem schlichten Sonnenblumenöl-Dressing.
Hering im Pelzmantel schichtet salzigen Matjes mit Zwiebeln, Kartoffeln, Karotten, Ei, Roter Bete und dünnen Mayonnaiselagen zu einem russischen Festtagssalat.
Ukha ist eine klare russische Fischsuppe mit kräftigem Fischfond, Kartoffeln, wenig Wurzelgemüse, mehreren Fischsorten, Pfeffer und frischen Kräutern.
Okroshka ist eine kalte russische Sommersuppe aus Kartoffeln, Gurke, Radieschen, Ei, gekochtem Rindfleisch, Kräutern und herbem ungesüßtem Kwas.
Rassolnik ist eine russische Rindfleischsuppe mit Graupen, Kartoffeln, Wurzelgemüse, Salzgurken und Gurkenlake, die herzhaft und fein säuerlich schmeckt.
Trofie al Pesto Genovese verbinden gedrehte Pasta mit frischem Basilikumpesto, Kartoffeln und grünen Bohnen zu einem ligurischen Klassiker.
Malai Kofta verbindet weiche Kartoffel-Paneer-Bällchen mit einer milden, cremigen Sauce aus Tomaten, Zwiebeln, Cashews, Gewürzen und Sahne.
Ratgeber
Kartoffeln sind unkompliziert, preiswert und erstaunlich wandelbar. Aus derselben Knolle entstehen knusprige Ofenkartoffeln, goldbraune Bratkartoffeln, cremiges Püree, wärmende Suppe oder ein frischer Kartoffelsalat. Entscheidend sind die passende Kartoffelsorte, eine gleichmäßige Größe und die richtige Garmethode.
In dieser Sammlung findest du Kartoffel-Rezepte für schnelle Alltagsküche, gemütliche Familienessen und Gäste. Nutze die Rezeptauswahl direkt auf dieser Seite oder kombiniere Kartoffeln mit Ideen aus den Kategorien Gemüse, Fleisch und Fisch.
Der Kochtyp beeinflusst, ob Kartoffeln ihre Form behalten oder beim Garen weich und locker werden. Festkochende Kartoffeln bleiben schnittfest und eignen sich für Kartoffelsalat, Bratkartoffeln, Gratins und Pellkartoffeln. Vorwiegend festkochende Sorten sind vielseitige Allrounder für Ofenkartoffeln, Salzkartoffeln, Rösti und Aufläufe. Mehligkochende Kartoffeln enthalten mehr Stärke und werden besonders locker. Sie sind die beste Wahl für Püree, Klöße, Gnocchi und cremige Kartoffelsuppe.
Steht auf der Verpackung keine Sorte, hilft das geplante Ergebnis: Für klare Scheiben und Würfel wird eine feste Kartoffel gebraucht, für eine weiche oder gebundene Konsistenz eine mehlige.
Wasche Kartoffeln gründlich, besonders wenn die Schale mitgegessen wird. Ob Schälen nötig ist, hängt von Rezept, Sorte und persönlichem Geschmack ab. Schneide Stücke möglichst gleich groß, damit sie gleichzeitig gar werden. Kleine Würfel brauchen deutlich weniger Zeit als ganze Knollen.
Für Salzkartoffeln die geschälten Knollen in ähnlich große Stücke schneiden, mit kaltem Salzwasser aufsetzen und nur sanft köcheln lassen. Pellkartoffeln garen mit Schale und behalten dadurch eine kompakte Textur. Je nach Größe sind Kartoffeln meist nach etwa 15 bis 25 Minuten gar. Die Messerprobe zeigt mehr als eine starre Zeitangabe: Gleitet ein kleines Messer ohne starken Widerstand hinein, können die Kartoffeln abgegossen werden.
Nach dem Abgießen kurz ohne Deckel ausdampfen lassen. So verwässert weder die Beilage noch das spätere Püree. Übrig gebliebene Pellkartoffeln sind eine ideale Grundlage für Bratkartoffeln und Salat.
Im Ofen brauchen Kartoffeln Platz, ausreichend Hitze und eine dünne Schicht Öl. Schneide Spalten oder Würfel gleichmäßig, trockne sie gründlich und verteile sie in einer Lage auf dem Blech. Liegen die Stücke zu dicht, staut sich Dampf und die Oberfläche bleibt weich. Einmaliges Wenden sorgt für gleichmäßige Bräunung.
Paprika, Rosmarin, Thymian, Knoblauch oder Kümmel geben den Kartoffeln eine klare Richtung. Salz kann direkt vor dem Backen oder unmittelbar danach dazukommen. Zusammen mit Ofengemüse, einem Dip oder Salat werden Kartoffelspalten zum vollständigen Abendessen.
Bratkartoffeln gelingen besonders zuverlässig aus gekochten, vollständig ausgekühlten Kartoffeln. Sie lassen sich sauber schneiden und bilden in einer großen Pfanne eine stabile Kruste. Brate nicht zu viele Scheiben gleichzeitig, bewege sie anfangs wenig und gib Zwiebeln erst später dazu, damit sie nicht verbrennen.
Rohe Bratkartoffeln brauchen dünne, gleichmäßige Scheiben und mehr Zeit. Gare sie zunächst bei mittlerer Hitze, bei Bedarf kurz mit Deckel, und bräune sie anschließend offen. Speck, Kräuter, Pilze oder Ei machen daraus ein herzhaftes Pfannengericht.
Für lockeres Kartoffelpüree sind mehligkochende Kartoffeln ideal. Nach dem Kochen gut ausdampfen lassen, noch heiß pressen oder stampfen und warme Milch sowie Butter behutsam einarbeiten. Ein Mixer setzt zu viel Stärke frei und kann das Püree klebrig machen. Muskat, gerösteter Knoblauch oder Kräuter sorgen für Abwechslung.
Kartoffelsuppe darf rustikal stückig oder fein püriert sein. Kartoffeln binden Brühe auf natürliche Weise; Lauch, Möhren, Sellerie oder Hülsenfrüchte machen die Suppe gehaltvoller. Weitere Kombinationen findest du unter Hülsenfrüchte.
Festkochende Kartoffeln bleiben beim Schneiden stabil. Für einen Salat mit Brühe werden die noch warmen Scheiben mit heißer, kräftig abgeschmeckter Brühe vermengt, damit sie Geschmack aufnehmen. Ein Dressing mit Mayonnaise oder Joghurt kommt erst an vollständig abgekühlte Kartoffeln. Gurke, Radieschen, Apfel, Kräuter, Ei oder Senf verändern den Charakter, ohne das Grundrezept kompliziert zu machen.
Plane etwas Ruhezeit ein und schmecke den Salat vor dem Servieren erneut ab. Kartoffeln nehmen Flüssigkeit und Würze auf; deshalb kann später noch etwas Brühe, Essig oder Salz nötig sein.
Für ein Gratin werden Kartoffeln dünn und gleichmäßig gehobelt, damit sie in der Sauce vollständig garen. Käse, Sahne oder eine leichtere Milchmischung sorgen für eine goldene Oberfläche. In Aufläufen lassen sich gekochte Kartoffeln besonders gut mit Gemüse, Hackfleisch oder Resten kombinieren. Inspiration für würzige Krusten bietet die Kategorie Käse.
Rösti und Kartoffelpuffer leben von einer trockenen Kartoffelmasse. Drücke geriebene Kartoffeln sorgfältig aus, würze erst kurz vor dem Braten und forme nicht zu dicke Portionen. So wird die Außenseite knusprig, bevor das Innere zu viel Fett aufnimmt.
Kartoffeln werden mit Gemüse, Ei, Käse, Quark, Linsen oder Bohnen schnell zur vollständigen Mahlzeit. Gute Kombinationen sind Ofenkartoffeln mit Kräuterquark, Kartoffel-Gemüse-Curry, Tortilla, Linsen-Kartoffel-Eintopf oder ein Auflauf mit saisonalem Gemüse. Für mehr Textur helfen geröstete Kerne, frische Kräuter oder ein knackiger Salat.
Wer Komponenten vorbereitet, kann mehrere Mahlzeiten daraus bauen: heute Pellkartoffeln mit Dip, morgen Bratkartoffeln mit Gemüse und am dritten Tag eine Suppe aus den Resten.
Die Zubereitungsart sollte zum Hauptgericht passen. Zu kräftigen Schmorgerichten nimmt Püree Sauce gut auf, zu gebratenem Fleisch passen Ofenkartoffeln oder ein Gratin. Zu Fisch wirken Pellkartoffeln, Salzkartoffeln oder ein frischer Salat oft leichter. Würze die Kartoffeln so, dass sie das Hauptgericht ergänzen: Rosmarin und Knoblauch für Röstaromen, Dill und Zitrone zu Fisch, Muskat und Butter für cremige Beilagen.
Lasse gekochte Kartoffeln nicht lange bei Raumtemperatur stehen. Kühle sie zügig ab, bewahre sie abgedeckt im Kühlschrank auf und erhitze nur die benötigte Menge gründlich. Für Bratkartoffeln sind kalte Kartoffeln vom Vortag sogar besonders praktisch. Weitere Resteküche gelingt als Tortilla, Bauernfrühstück, Suppe, Puffer oder Füllung für einen Auflauf.
Rohe Kartoffeln bleiben an einem kühlen, dunklen und trockenen Ort am längsten verwendbar. Licht fördert grüne Stellen, Wärme die Keimbildung. Das Bundesinstitut für Risikobewertung empfiehlt, grüne Stellen und Keimansätze großzügig zu entfernen. Alte, eingetrocknete, grüne oder stark keimende Kartoffeln sollen aussortiert werden. Bitter schmeckende Kartoffelgerichte nicht essen und das Kochwasser nicht weiterverwenden.
Mit der passenden Sorte, einer kontrollierten Garzeit und einer guten Resteverwertung wird aus der Vorratsknolle immer wieder ein anderes Gericht – von schnell und knusprig bis langsam und cremig.
FAQ