Koreanische Mandu
Koreanische Mandu werden mit Schweinefleisch, Tofu, Kohl, Mungbohnensprossen, Glasnudeln und Schnittknoblauch saftig gefüllt und schonend gedämpft.
Ob Linsencurry, Bohneneintopf, Hummus oder Kichererbsensalat: Hier findest du Hülsenfrüchte-Rezepte mit Tipps zu Einweichen, Garzeit und Würzung. Als pflanzliche Eiweißquelle bringen Linsen, Bohnen, Erbsen und Kichererbsen viel Substanz in den Alltag.
Rezepte
Koreanische Mandu werden mit Schweinefleisch, Tofu, Kohl, Mungbohnensprossen, Glasnudeln und Schnittknoblauch saftig gefüllt und schonend gedämpft.
Kitsune Udon kombiniert dicke, elastische Udon-Nudeln mit klarer Dashi-Brühe und süß-würzig geschmorten Aburaage-Tofutaschen.
Ketoprak kombiniert Reisnudeln, gebratenen Tofu, Mungbohnensprossen, Gurke und Reiskuchen mit einer frisch gerührten Erdnusssauce und Kecap Manis.
Sambar ist ein südindischer Linsen-Gemüse-Eintopf mit Toor Dal, Tamarinde, Sambar-Pulver und einem duftenden Tadka aus Senfsaat und Curryblättern.
Rajma Masala ist ein nordindisches Bohnen-Curry aus roten Kidneybohnen, Tomaten, Zwiebeln, Ingwer, Knoblauch und warmen Gewürzen.
Griechische Fava ist ein seidiges Püree aus gelben Schälerbsen, Zwiebel, Olivenöl und Zitrone, serviert mit Kapern und roter Zwiebel.
Cassoulet verbindet weiße Bohnen, Entenconfit, Toulouse-Wurst und Schweinebauch zu einem langsam geschmorten Klassiker aus Südwestfrankreich.
Risoni werden bissfest gekocht, lauwarm mit Zitronendressing mariniert und nach dem Abkühlen mit Kichererbsen, Tomaten, Gurke und Petersilie gemischt. Die kleinen Nudeln gut abtropfen lassen und Gurke erst später zugeben, damit der Salat locker statt wässrig bleibt.
Ausgehöhlte Zucchini werden mit gequollenem Couscous, Kichererbsen, Tomaten, Feta, Zitrone und Petersilie gefüllt und im Ofen gegart. Das ausgehöhlte Zucchinifleisch mitbraten und die Couscousfüllung nicht zu feucht anrühren, damit die Schiffchen stabil bleiben.
Jasminreis gart mit Kokosmilch und Gemüsebrühe, danach werden separat gebratene Zucchini, Paprika, Erbsen, Limette und geröstete Cashews untergehoben. Kokosreis bei niedriger Hitze zugedeckt garen und nach dem Quellen lockern; Limettensaft erst am Ende zufügen.
Lachsfilets werden mit Zitrone, Dill und Olivenöl im Ofen saftig gegart; dazu werden kurz gekochte Erbsen mit Brühe, Sahne und Butter fein püriert. Die Erbsen nur kurz garen und den Lachs aus dem Ofen nehmen, sobald der Kern noch leicht glasig ist.
Zwiebel und Risottoreis werden glasig angeschwitzt und nach und nach mit heißer Gemüsebrühe gegart; Erbsen, fein geschnittener Bärlauch, Butter und Parmesan vollenden den Reis. Bärlauch erst nach dem Garen einrühren und das Risotto abseits der Hitze kurz ruhen lassen, damit Farbe, Duft und cremiger Biss erhalten bleiben.
Speck auslassen und Zwiebel anschwitzen. Kartoffeln und Brühe zugeben und 10 Minuten garen.
Zwiebel, Möhren, Lauch und Sellerie in Öl anschwitzen. Erbsen, Brühe, Lorbeer und Majoran zugeben und leise kochen.
Paprika und Zwiebel werden mit Kreuzkümmel angeröstet und mit Tomaten, Kidneybohnen, schwarzen Bohnen und Mais eingekocht. Bohnen gut abspülen und das Chili offen reduzieren, damit es dick wird, ohne dass die Hülsenfrüchte zerfallen.
Linsen, Möhren, Kartoffeln und Lauch garen mit Majoran in Gemüsebrühe, danach werden Würstchenscheiben nur noch erhitzt. Essig erst am Ende zugeben, weil Säure das Weichwerden der Linsen verzögern kann.
Tortilla-Chips werden mit Bohnen, Mais, Jalapeños und Cheddar kurz überbacken und mit Salsa, Schmand und Koriander serviert. Eine flache Schicht und separat gereichte feuchte Dips halten die Nachos länger knusprig.
Gegarte Linsen werden lauwarm mit Zitronen-Honig-Dressing mariniert und später mit Gurke, Feta, Petersilie und Granatapfel gemischt. Linsen nur bissfest kochen und gut abtropfen lassen; Feta und Granatapfel erst nach dem Abkühlen unterheben.
Rinderhack wird kräftig angebraten und mit Zwiebeln, Tomatenmark, Gewürzen, Tomaten, Bohnen und Mais zu einem dicken Party-Chili gekocht. Hack portionsweise bräunen und das Chili offen einkochen lassen; Bohnen erst nach dem Anrösten der Gewürze zugeben.
Gegarte Linsen, geröstete Walnüsse, gebratene Champignons, Haferflocken, Ei und Kräuter werden zu einer formbaren Masse gemischt und als Nussbraten gebacken. Pilze trocken braten und die Masse vor dem Formen quellen lassen; sie soll zusammenhalten, aber nicht fest gepresst werden.
Tortilla-Chips werden mit Bohnen, Mais, Jalapeños und Cheddar belegt und nur so lange überbacken, bis der Käse geschmolzen ist. Chips in einer breiten, nicht zu hohen Schicht verteilen und Salsa sowie Schmand separat servieren, damit sie knusprig bleiben.
Schwarze Bohnen und Mais werden mit Kreuzkümmel erwärmt, in knusprige Taco-Schalen gefüllt und mit Salat, Tomate und frischer Guacamole dekoriert. Guacamole erst unmittelbar vor dem Servieren zubereiten und die Taco-Schalen erst am Tisch füllen, damit beides frisch bleibt.
Orange Paprika wird als Gesicht ausgeschnitten und mit einer vorgegarten Mischung aus Reis, Bohnen, Mais, Tomaten und Käse gefüllt gebacken. Reis und Füllung müssen vorgegart sein, weil die Paprika im Ofen nur weich werden und Farbe behalten soll.
Süßkartoffelwürfel werden mit Zwiebel und Kreuzkümmel angeröstet und anschließend mit Tomaten, Bohnen und Mais weich gekocht. Die Süßkartoffeln nicht zu klein schneiden und das Chili ohne Deckel eindicken lassen, damit die Stücke erhalten bleiben.
Braune Linsen, Möhren, Kartoffeln und Lauch garen mit Lorbeer in Gemüsebrühe zu einem kräftigen Eintopf. Linsenart und Garzeit aufeinander abstimmen und Apfelessig erst am Ende zugeben, damit die Hülsenfrüchte zuverlässig weich werden.
Ratgeber
Linsen, Bohnen, Kichererbsen und Erbsen sind vielseitige Grundlagen für Currys, Suppen, Eintöpfe, Salate, Aufstriche und Bratlinge. Getrocknet halten sie lange, vorgegart aus Glas oder Dose stehen sie schnell zur Verfügung und tiefgekühlte Erbsen oder Bohnen ergänzen spontane Gerichte.
Auf dieser Seite findest du Hülsenfrüchte-Rezepte für schnelle Alltagsküche und Gerichte mit etwas Vorlauf. Kombiniere sie mit Ideen aus den Kategorien Gemüse, Reis, Kartoffeln und Nudeln.
Die Sorten unterscheiden sich in Geschmack, Konsistenz und Garverhalten. Geschälte rote und gelbe Linsen zerfallen schnell und binden Suppen, Dal und Saucen. Berg-, Beluga- und Puy-Linsen bleiben eher in Form und passen zu Salat oder Beilage. Bohnen und Kichererbsen sind fester und geben Eintopf, Chili, Curry und Bowl mehr Biss.
Getrocknete Hülsenfrüchte sind preiswert, gut lagerfähig und lassen sich nach dem Kochen flexibel würzen. Bohnen und Kichererbsen brauchen jedoch Einweich- und Kochzeit. Vorgegarte Produkte aus Glas, Dose oder Beutel sparen diese Schritte und können je nach Rezept direkt verwendet werden. Abgießen ist meist sinnvoll; Abspülen ist optional und hängt von Lake, Salzgehalt und gewünschter Sauce ab.
Tiefgekühlte Erbsen, Edamame und grüne Bohnen lassen sich portionsweise entnehmen. Sie werden in der Regel ohne vorheriges Auftauen nach Packungsangabe gegart. Frische Gartenbohnen und Erbsen sind saisonale Gemüse und unterscheiden sich in der Vorbereitung von reif geernteten, getrockneten Hülsenfrüchten.
Getrocknete Bohnen, Kichererbsen und ungeschälte Erbsen werden gewöhnlich mehrere Stunden oder über Nacht in reichlich Wasser eingeweicht. Das verkürzt die anschließende Kochzeit und kann die Verträglichkeit verbessern. Verwende ein ausreichend großes Gefäß, da die Hülsenfrüchte deutlich an Volumen gewinnen.
Geschälte rote und gelbe Linsen sowie die meisten kleinen Linsensorten müssen normalerweise nicht eingeweicht werden. Tellerlinsen können je nach Produkt und geplanter Kochzeit eingeweicht werden. Entscheidend ist immer die Angabe auf der Verpackung, weil Sorte, Größe, Alter und Verarbeitung die benötigte Zeit beeinflussen.
Rohe frische und getrocknete Hülsenfrüchte dürfen nicht halbgar gegessen werden. Natürlich enthaltene Lektine können Beschwerden verursachen und werden erst durch ausreichende Erhitzung inaktiviert. Schonendes Dämpfen bei niedriger Temperatur ist für Bohnen und viele andere Hülsenfrüchte deshalb nicht die richtige Methode.
Das Bundesinstitut für Risikobewertung empfiehlt als Faustregel, getrocknete Hülsenfrüchte mindestens fünf Stunden einzuweichen, das Einweichwasser wegzuschütten und sie anschließend in frischem Wasser ausreichend zu kochen. Packungsangaben und erprobte Rezepte sind zusätzlich zu beachten. Vorgegarte Konserven sind bereits erhitzt und können direkt weiterverarbeitet werden.
Spüle Linsen kurz ab und sortiere mögliche Fremdkörper aus. Rote und gelbe Linsen garen schnell und zerfallen mit zunehmender Zeit. Sie eignen sich, wenn eine cremige Bindung gewünscht ist. Beluga-, Berg- und Puy-Linsen werden nur sanft gekocht und früh geprüft, damit sie für Salat oder Bowl bissfest bleiben.
Die benötigte Wassermenge und Kochzeit unterscheiden sich deutlich. Folge der Packungsangabe und gieße überschüssige Flüssigkeit bei Salatlinsen ab. Für Suppe oder Dal kann die Kochflüssigkeit Teil des Gerichts bleiben. Säurehaltige Zutaten wie Essig, Zitrone und größere Mengen Tomate kommen besser gegen Ende dazu, da Säure das Weichwerden verzögern kann.
Nach dem Einweichen werden getrocknete Bohnen abgegossen, in frischem Wasser aufgesetzt und vollständig gekocht. Heftiges Rühren kann die Schalen beschädigen; ein gleichmäßiges Kochen und gelegentliche Kontrolle sind hilfreicher. Ältere Bohnen brauchen oft länger als frisch gekaufte Ware.
Zwiebeln, Knoblauch, Lorbeer, Kreuzkümmel oder Kräuter können das Kochwasser aromatisieren. Tomaten, Essig und andere saure Zutaten erst ergänzen, wenn die Bohnen weich sind. Für Salat dürfen sie ihre Form behalten, für Eintopf und Aufstrich können sie weicher werden. Bohnen aus Glas oder Dose werden erst spät zum Gericht gegeben, weil sie bereits gar sind.
Getrocknete Kichererbsen werden eingeweicht und anschließend in frischem Wasser vollständig weich gekocht. Für Hummus dürfen sie sehr weich sein, damit der Aufstrich glatt und cremig wird. Für Salat, Curry oder Ofengerichte sollten sie gar sein, aber ihre Form behalten.
Vorgegarte Kichererbsen sind ideal für schnelle Küche. Für Hummus werden sie mit Tahini, Zitrone, Knoblauch und Flüssigkeit püriert. Für knusprige Ofenkichererbsen gründlich abtropfen und trocken tupfen, dann mit wenig Öl und Gewürzen rösten. Feuchtigkeit verhindert eine knusprige Oberfläche.
Tiefgekühlte grüne Erbsen brauchen nur eine kurze Garzeit und kommen deshalb erst zum Ende in Risotto, Pasta, Suppe oder Gemüsepfanne. Schälerbsen sind getrocknet und zerfallen beim Kochen. Sie eignen sich besonders für klassische Erbsensuppe und Püree.
Edamame sind unreif geerntete Sojabohnen. Sie werden nach Packungsangabe gegart und anschließend ausgelöst oder bereits geschält verwendet. Die äußere Hülse wird normalerweise nicht mitgegessen. In Bowl, Salat und Reisgericht bringen Edamame Farbe und Biss.
Linsen, Bohnen und Erbsen geben Suppen Substanz und Bindung. Zwiebeln, Wurzelgemüse und Gewürze werden zuerst angeschwitzt, danach folgen Flüssigkeit und die Hülsenfrüchte entsprechend ihrer Garzeit. Vorgegarte Bohnen kommen erst in der letzten Phase dazu.
Für einen ausgewogenen Eintopf ergänzen Kartoffeln, Kohl, Möhren, Tomaten oder Blattgemüse Geschmack und Textur. Ein Teil der Hülsenfrüchte kann püriert werden, damit die Suppe cremig wird, ohne viel Sahne zu benötigen. Essig, Zitronensaft und frische Kräuter runden das Gericht erst am Ende ab.
Rote und gelbe Linsen sind eine schnelle Grundlage für Dal. Ingwer, Knoblauch, Kreuzkümmel, Kurkuma, Garam Masala oder Chili geben die Richtung vor. Kokosmilch, Tomaten oder Brühe bilden die Sauce. Säure und frische Kräuter werden nach dem Garen abgeschmeckt.
Chili funktioniert mit Kidneybohnen, schwarzen Bohnen oder einer Mischung. Für ein Curry passen Kichererbsen, Linsen, Erbsen und Gemüse. Reis, Fladenbrot oder Kartoffeln machen daraus eine vollständige Mahlzeit. Weitere Gerichte mit wenig Abwasch findest du unter One-Pot-Gerichte.
Für Salat werden formstabile Sorten gewählt und nur bis zum passenden Biss gekocht. Vermenge noch leicht warme Linsen oder Bohnen mit einem Teil des Dressings, damit sie Geschmack aufnehmen. Empfindliche Blattsalate, Kräuter und knusprige Toppings kommen erst kurz vor dem Servieren dazu.
Gute Kombinationen sind Linsen mit Apfel und Wurzelgemüse, weiße Bohnen mit Tomaten und Kräutern, Kichererbsen mit Gurke und Feta oder schwarze Bohnen mit Mais und Limette. Eine Bowl ergänzt die Hülsenfrüchte um Reis, Getreide, geröstetes Gemüse, Dip und frische Komponenten.
Gekochte Hülsenfrüchte lassen sich pürieren, zerdrücken oder mit Gemüse und Gewürzen verbinden. Hummus basiert auf Kichererbsen, weiße Bohnen ergeben milde Kräuteraufstriche und rote Linsen eine schnelle cremige Basis. Flüssigkeit nur nach und nach ergänzen, damit die Konsistenz kontrollierbar bleibt.
Für Bratlinge braucht die Masse ausreichend Bindung und Ruhezeit. Haferflocken, Semmelbrösel, Ei oder eine pflanzliche Alternative helfen je nach Rezept. Ist die Masse zu feucht, zerfällt sie; ist sie zu trocken, wird der Bratling kompakt. Hülsenfrüchte eignen sich außerdem als Füllung für Paprika, Wraps, Teigtaschen und Ofengemüse.
Gemüse bringt Frische und unterschiedliche Texturen, während Reis, Pasta, Brot, Couscous oder Kartoffeln das Gericht ergänzen. Linsen passen zu Wurzelgemüse und Spinat, Bohnen zu Tomaten, Paprika und Kohl, Kichererbsen zu Kürbis, Aubergine und Blattgemüse.
Joghurt, Feta oder anderer Käse geben einen cremigen oder salzigen Kontrast. Vegane Gerichte profitieren von Nussmus, Tahini, Kräutern, gerösteten Kernen und einer säuerlichen Komponente. So entstehen abwechslungsreiche vegetarische Abendessen, ohne dass Hülsenfrüchte nur eine kleine Beigabe bleiben.
Wer selten Hülsenfrüchte isst, kann mit kleineren Portionen und geschälten Sorten wie roten Linsen beginnen. Getrocknete Bohnen und Kichererbsen werden ausreichend eingeweicht, das Einweichwasser entsorgt und die Hülsenfrüchte vollständig weich gekocht. Gründliches Kauen und eine langsame Steigerung der Menge können ebenfalls hilfreich sein.
Kreuzkümmel, Fenchel, Ingwer oder Bohnenkraut passen geschmacklich, sind aber kein Ersatz für korrektes Einweichen und Kochen. Bei anhaltenden Beschwerden oder besonderen medizinischen Ernährungsanforderungen ist individuelle fachliche Beratung sinnvoll.
Wenn getrocknete Bohnen oder Kichererbsen ohnehin eingeweicht werden, lohnt sich eine größere Menge. Kühle die gekochten Hülsenfrüchte zügig ab und bewahre sie abgedeckt im Kühlschrank auf. Für längere Vorräte portionsweise mit wenig Kochflüssigkeit einfrieren und Behälter mit Sorte und Datum beschriften.
Gekochte Linsen, Bohnen und Kichererbsen lassen sich später direkt für Curry, Suppe, Salat, Aufstrich oder Pfanne verwenden. Trockene Vorräte lagern kühl, trocken und lichtgeschützt in gut schließenden Behältern. Je älter sie sind, desto länger kann die Garzeit werden.
Mit der passenden Sorte, korrekter Vorbereitung und einer klaren Würzung werden Hülsenfrüchte zur vielseitigen Grundlage für schnelle wie langsam gekochte Gerichte.
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