Galbi-jjim mit zarten Rinderrippen, koreanischem Rettich, Karotten, Shiitake, Maronen und Sesam
Koreanisch Rezept

Galbi-jjim

Blanchieren säubert Knochen und Sud, langes sanftes Schmoren macht das Fleisch zart. Gemüse und restliche Würzsauce kommen später dazu und behalten ihre Form.

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Gesamtzeit 3 Std. 10 Min.
Kalorien 760 kcal
Portionen 6 Portionen
Level Mittel
Von der Veröffentlicht am Aktualisiert am Redaktionell freigegeben

Warum dieses Rezept funktioniert

Koreanisch geschmorte Rinderrippen für besondere Essen

Galbi-jjim ist ein festliches Schmorgericht, bei dem Rinderrippen weich werden, aber nicht vollständig vom Knochen zerfallen sollen. Asiatische Birne in der Sauce liefert milde Süße und unterstützt die Zartheit. Damit Rettich, Karotten und Maronen nicht verkochen, werden sie erst nach der ersten langen Schmorphase ergänzt. Das Ergebnis ist keine Suppe, sondern Fleisch und Gemüse in wenig konzentrierter, glänzender Sauce.

Mittagessen One-Pot-Gerichte Abendessen Fleisch

Kochrezept

Galbi-jjim

Galbi-jjim schmort Rinderrippen mit koreanischem Rettich, Karotten, Shiitake und Maronen in einer glänzenden Sauce aus Sojasauce, Birne, Knoblauch und Sesam.

Zutaten

6 Portionen

Zubereitung

  1. 1

    Rippen wässern und blanchieren

    Rippen 30 Minuten in kaltem Wasser wässern, Wasser einmal wechseln. Anschließend mit frischem Wasser aufkochen, 5 Minuten blanchieren und gründlich abspülen.

  2. 2

    Würzsauce pürieren

    Birne, Sojasauce, Reiswein, Zucker, Zwiebel, Knoblauch, Ingwer, Sesamöl und Pfeffer glatt verrühren. Die Hälfte für die spätere Schmorphase beiseitestellen.

  3. 3

    Erste Schmorphase

    Rippen mit 1,2 Liter Wasser und der ersten Saucenhälfte aufkochen. Abschäumen, abdecken und bei kleiner Hitze 70 Minuten sanft schmoren.

  4. 4

    Fett abschöpfen

    Deckel abnehmen und möglichst viel Fett von der Oberfläche schöpfen. So bleibt die spätere Sauce kräftig, aber nicht ölig.

  5. 5

    Gemüse und restliche Sauce zugeben

    Rettich, Karotten, Shiitake, Maronen und übrige Würzsauce in den Topf geben. Weitere 35 bis 45 Minuten halb zugedeckt schmoren.

  6. 6

    Sauce konzentrieren

    Wenn das Fleisch weich ist, Deckel abnehmen und die Sauce 10 bis 15 Minuten reduzieren. Topf dabei vorsichtig schwenken, damit das Gemüse nicht zerbricht.

  7. 7

    Anrichten

    Galbi-jjim in eine tiefe Servierschale geben. Mit Sesam und Frühlingszwiebeln bestreuen und mit heißem Reis servieren.

Küchenwissen

Tipps für Galbi-jjim

Rippen zuerst blanchieren

Kurzes Vorkochen löst Blutreste und Eiweißschaum von Knochen und Fleisch. Der endgültige Schmoransatz schmeckt dadurch klarer.

Gemüsekanten abrunden

Abgerundete Rettich- und Karottenstücke stoßen beim langen Schmoren weniger stark aneinander und behalten ihre Form besser.

Varianten

So passt du das Rezept an

Maronen durch 400 g festkochende Kartoffeln ersetzen und diese zusammen mit den Karotten zufügen. Das ist eine schlichtere Alltagsvariante.

Zwei Esslöffel Gochugaru in die zweite Hälfte der Würzsauce rühren. Gochujang würde die klare Soja-Birnen-Sauce stärker verändern.

Nährwerte pro Portion

760kcal
39.0 gKohlenhydrate
51.0 gProtein
44.0 gFett

Die Werte sind Richtwerte und können je nach verwendeten Zutaten, Marken, Portionsgröße und Zubereitung leicht abweichen.

Häufige Fragen

FAQ zu Galbi-jjim

Fleischige Querrippen oder Short Ribs mit Knochen sind ideal. Der Metzger sollte sie in topfgerechte Stücke sägen, ohne viele Knochensplitter zu hinterlassen.

Kaltes Wasser löst einen Teil von Blut und Knochensaft. Zusammen mit dem anschließenden Blanchieren entsteht ein sauberer schmeckender Schmoransatz.

Eine reife feste Birne funktioniert, schmeckt aber süßer und weniger wässrig. Dann die Zuckermenge zunächst um etwa ein Drittel reduzieren.

Ein Stäbchen oder kleines Messer gleitet leicht ins Fleisch, die Rippen bleiben aber noch zusammen. Zähes Fleisch benötigt weitere sanfte Garzeit.

Ja. Am nächsten Tag kann das erstarrte Fett besonders leicht entfernt werden. Das Gericht langsam mit etwas Wasser erwärmen, damit die Sauce nicht anbrennt.