Rotes Thai-Curry mit Hähnchen, Hokkaidokürbis, Kokosmilch, Makrut-Limettenblättern und Thai-Basilikum
Thailändisch Rezept

Rotes Thai-Curry mit Hähnchen

Die Currypaste wird in Kokoscreme ausgebraten, bevor Brühe und Hähnchen dazukommen. Kürbis gart direkt in der Sauce und gibt ihr natürliche Süße und Bindung.

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Gesamtzeit 50 Min.
Kalorien 620 kcal
Portionen 5 Portionen
Level Einfach
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Warum dieses Rezept funktioniert

Gaeng Phed Gai mit Kürbis und Thai-Basilikum

Ein rotes Thai-Curry soll aromatisch, cremig und klar gewürzt sein, nicht dick wie eine Sahnesauce. Vollfette Kokosmilch liefert den Träger für die rote Currypaste. Hähnchenoberkeule bleibt beim sanften Garen saftig, während Hokkaidokürbis in der Sauce weich wird. Fischsauce und Palmzucker werden erst am Ende fein abgestimmt, weil Currypasten je nach Marke unterschiedlich salzig und scharf sind. Jasminreis nimmt die würzige Sauce auf.

Mittagessen One-Pot-Gerichte Abendessen Fleisch

Kochrezept

Rotes Thai-Curry mit Hähnchen

Rotes Thai-Curry mit Hähnchen kombiniert zartes Oberkeulenfleisch, Kokosmilch, Hokkaidokürbis, rote Currypaste, Makrut-Limette und Thai-Basilikum.

Zutaten

5 Portionen

Zubereitung

  1. 1

    Jasminreis aufsetzen

    Reis gründlich spülen, mit Wasser aufkochen und zugedeckt bei kleinster Hitze 12 Minuten garen. Herd ausschalten und 10 Minuten geschlossen ruhen lassen.

  2. 2

    Kokoscreme abnehmen

    Dose oder Packung ohne Schütteln öffnen und etwa 200 ml des dicken oberen Kokosanteils in einen breiten Topf geben. Bei homogener Kokosmilch zusätzlich Öl verwenden.

  3. 3

    Currypaste ausbraten

    Kokoscreme erhitzen, Currypaste und optional Garnelenpaste einrühren. 4 bis 5 Minuten rühren, bis die Masse dunkler wird und kräftig duftet.

  4. 4

    Hähnchen und Flüssigkeit zufügen

    Hähnchen 2 Minuten in der Paste wenden. Übrige Kokosmilch, Brühe, Palmzucker, zwei Esslöffel Fischsauce und Makrut-Limettenblätter einrühren.

  5. 5

    Kürbis sanft garen

    Kürbis zufügen und Curry 15 bis 18 Minuten nur leise köcheln lassen, bis Kürbis und Hähnchen gar sind. Das Fleisch muss mindestens 75 °C erreichen.

  6. 6

    Paprika und Würze ergänzen

    Paprikastreifen 2 Minuten mitgaren. Sauce probieren und erst jetzt bei Bedarf die restliche Fischsauce oder etwas Palmzucker ergänzen.

  7. 7

    Basilikum einrühren

    Topf vom Herd nehmen, Thai-Basilikum unterheben und nur zusammenfallen lassen. Curry mit lockerem Jasminreis servieren.

Küchenwissen

Tipps für Rotes Thai-Curry mit Hähnchen

Fischsauce zuletzt dosieren

Rote Currypasten unterscheiden sich stark im Salzgehalt. Erst nach dem Garen probieren und die letzte Menge Fischsauce schrittweise ergänzen.

Curry nur leise köcheln

Starkes Kochen kann Kokosmilch grob trennen und Hähnchen trocken machen. Sanfte Hitze hält Sauce und Fleisch angenehmer.

Varianten

So passt du das Rezept an

Kürbis durch 400 g abgespülte Bambussprossen ersetzen. Sie sind bereits gegart und kommen erst zusammen mit der Paprika in die Sauce.

Hähnchen, Fischsauce und Garnelenpaste durch 500 g festen Tofu sowie helle Sojasauce ersetzen. Eine Currypaste ohne Garnelenbestandteile wählen.

Nährwerte pro Portion

620kcal
35.0 gKohlenhydrate
38.0 gProtein
36.0 gFett

Die Werte sind Richtwerte und können je nach verwendeten Zutaten, Marken, Portionsgröße und Zubereitung leicht abweichen.

Häufige Fragen

FAQ zu Rotes Thai-Curry mit Hähnchen

Das hängt vor allem von der Currypaste ab. Mit 50 g beginnen und nach dem Ausbraten ergänzen, wenn eine mildere Version gewünscht ist.

Bei traditioneller Kokosmilch entsteht oft ein feiner Ölrand. Homogenisierte Produkte trennen sich kaum; dann hilft ein Esslöffel neutrales Öl beim Rösten der Paste.

Ja. Bruststücke erst nach dem Kürbis zufügen und nur etwa 8 bis 10 Minuten garen, bis sie im Kern 75 °C erreichen.

Die frische Säure gehört nicht zwingend in dieses Curry und kann Kokosmilch ausflocken lassen. Makrut-Limettenblätter liefern stattdessen Zitrusaroma.

Schnell abkühlen, abgedeckt höchstens zwei Tage kühlen und einmal vollständig erhitzen. Thai-Basilikum beim Aufwärmen möglichst frisch ergänzen.