Pilzen Platz geben
Eine große Pfanne und zwei Bratdurchgänge verhindern, dass austretendes Wasser die Temperatur zu stark senkt.
Die Pilze werden portionsweise gebraten, damit sie Röstaromen statt Wasser entwickeln. Pastawasser bindet Sahne und Parmesan zu einer Sauce, die an den Nudeln haftet.
Warum dieses Rezept funktioniert
Pilze bestehen zu einem großen Teil aus Wasser. Liegen zu viele gleichzeitig in der Pfanne, sinkt die Temperatur und sie dünsten im eigenen Saft. Brate sie deshalb in zwei Portionen bei kräftiger Hitze und salze erst nach dem Bräunen. Die Sauce wird anschließend in derselben Pfanne gekocht, sodass die Röststoffe erhalten bleiben.
Kochrezept
Kräftig gebratene Champignons und Austernpilze verbinden sich mit Spinat, Thymian und einer leichten Rahmsauce zu schneller Herbstpasta.
Pasta in reichlich Salzwasser knapp al dente garen. Vor dem Abgießen etwa 250 ml stärkehaltiges Kochwasser auffangen.
Eine breite Pfanne stark erhitzen. Öl und die Hälfte der Pilze hineingeben, 4 bis 5 Minuten bräunen und herausnehmen. Zweite Portion ebenso braten.
Hitze reduzieren. Schalotte 2 Minuten in der Pfanne dünsten, Knoblauch und Thymian kurz mitrösten. Sahne und 100 ml Pastawasser zugießen.
Pasta, Pilze und Spinat in die Pfanne geben. Unter Schwenken 2 bis 3 Minuten köcheln, bis der Spinat zusammenfällt und die Sauce anhaftet.
Pfanne vom Herd ziehen. Parmesan und Zitronensaft einrühren, bei Bedarf weiteres Pastawasser ergänzen und mit Salz sowie Pfeffer abschmecken.
Küchenwissen
Eine große Pfanne und zwei Bratdurchgänge verhindern, dass austretendes Wasser die Temperatur zu stark senkt.
Die enthaltene Stärke verbindet Fett, Sahne und Käse. Normales Wasser verdünnt die Sauce, bindet sie aber deutlich schlechter.
Varianten
Die Werte sind Richtwerte und können je nach verwendeten Zutaten, Marken, Portionsgröße und Zubereitung leicht abweichen.
Häufige Fragen
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