Goldbraune Takoyaki mit Oktopus, Takoyaki-Sauce, japanischer Mayonnaise, Aonori und Bonitoflocken
Japanisch Rezept

Takoyaki

Ein dünner Dashi-Teig füllt die Mulden der Takoyaki-Pfanne vollständig. Durch schrittweises Drehen werden überstehender Teig und Einlagen zur runden Kugel geformt.

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Gesamtzeit 55 Min.
Kalorien 480 kcal
Portionen 4 Portionen
Level Mittel
Von der Veröffentlicht am Aktualisiert am Redaktionell freigegeben

Warum dieses Rezept funktioniert

Osakas Teigkugeln mit Oktopus aus der Spezialpfanne

Takoyaki zählen zu den bekanntesten Streetfood-Gerichten aus Osaka. Trotz des Namens bleiben sie im Inneren deutlich weicher als ein Pfannkuchen. Für die Kugelform braucht es eine Takoyaki-Pfanne mit runden Mulden und etwas Übung beim Drehen. Der Oktopus wird bereits gegart verwendet; so muss nur der Teig stocken und eine goldbraune Hülle entwickeln.

Mittagessen Abendessen Japanisch Meeresfrüchte

Kochrezept

Takoyaki

Takoyaki sind außen gebräunte, innen cremig-weiche Teigkugeln aus Osaka mit gegartem Oktopus, Frühlingszwiebeln, Beni Shoga und knusprigem Tenkasu.

Zutaten

4 Portionen

Zubereitung

  1. 1

    Dünnen Teig anrühren

    Mehl und Backpulver mischen. Eier, kaltes Dashi und Sojasauce verrühren, Mehl kurz einarbeiten und den flüssigen Teig 10 Minuten ruhen lassen.

  2. 2

    Pfanne kräftig vorheizen

    Takoyaki-Pfanne bei mittlerer bis hoher Hitze vorheizen. Jede Mulde und die Flächen dazwischen großzügig mit Öl auspinseln.

  3. 3

    Mulden vollständig füllen

    Teig bis zum Rand in alle Mulden gießen. Je ein Stück Oktopus hineingeben und Tenkasu, Beni Shoga sowie Frühlingszwiebeln über die gesamte Fläche streuen.

  4. 4

    Teig in Felder trennen

    Nach etwa 2 Minuten den gestockten Teig zwischen den Mulden mit zwei Spießen in einzelne Quadrate teilen. Jede Portion zunächst um ungefähr 90 Grad drehen.

  5. 5

    Kugeln schrittweise formen

    Überstehenden Teig und lose Einlagen in die Mulden schieben. Kugeln wiederholt ein Stück weiterdrehen, bis eine geschlossene runde Form entsteht.

  6. 6

    Rundum goldbraun garen

    Takoyaki weitere 5 bis 7 Minuten drehen und bei Bedarf wenig Öl ergänzen. Sie sind fertig, wenn die Außenseite gebräunt und stabil, das Innere aber noch weich ist.

  7. 7

    Klassisch garnieren

    Takoyaki sofort mit Sauce und Mayonnaise überziehen. Aonori und Katsuobushi darüberstreuen und vor dem ersten Bissen kurz abkühlen lassen.

Küchenwissen

Tipps für Takoyaki

Mulden großzügig ölen

Öl verhindert nicht nur Anhaften, sondern ermöglicht auch die gleichmäßig gebräunte, bewegliche Außenhaut der Kugeln.

Früh nur viertelweise drehen

Beim ersten Drehen ist der Teig noch weich. Mehrere kleine Bewegungen nehmen überschüssigen Teig auf und ergeben rundere Takoyaki.

Varianten

So passt du das Rezept an

Oktopus durch kleine Stücke vollständig gegarter Garnele ersetzen. Die Textur wird weicher, die Technik in der Pfanne bleibt gleich.

Katsuobushi weglassen und für einen kräftigen Abschluss mehr Aonori sowie fein geschnittene Frühlingszwiebeln verwenden.

Nährwerte pro Portion

480kcal
58.0 gKohlenhydrate
24.0 gProtein
18.0 gFett

Die Werte sind Richtwerte und können je nach verwendeten Zutaten, Marken, Portionsgröße und Zubereitung leicht abweichen.

Häufige Fragen

FAQ zu Takoyaki

Für die typische Kugelform ja. Eine Cake-Pop-Pfanne kann funktionieren, muss aber direkt erhitzbar sein und ermöglicht meist weniger Kontrolle beim Drehen.

Takoyaki bleibt innen absichtlich cremig. Der Teig muss dennoch vollständig erhitzt sein; verwendeter Oktopus ist bereits gegart und wird nur erwärmt.

Tenkasu sind kleine knusprige Reste von frittiertem Tempurateig. Sie geben dem Inneren Aroma und etwas Struktur und sind im Asialaden erhältlich.

Pfanne und Öl waren meist nicht heiß genug oder die Mulden wurden zu sparsam geölt. Erst drehen, wenn sich am Rand eine stabile Haut gebildet hat.

Frisch schmecken sie am besten. Reste bei 200 °C etwa 8 Minuten im Ofen erhitzen; in der Mikrowelle wird die Hülle weich.