Geöffnetes Bananenblatt mit indonesischem Pepes Ikan, Makrele, Gewürzpaste, Tomaten und Basilikum
Indonesisch Rezept

Pepes Ikan im Bananenblatt

Das Blattpaket hält den Fisch beim Dämpfen saftig und nimmt die duftenden Kräuter auf. Kurzes Grillen am Ende röstet das Bananenblatt und bringt ein feines Raucharoma.

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Gesamtzeit 1 Std. 45 Min.
Kalorien 480 kcal
Portionen 4 Portionen
Level Mittel
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Warum dieses Rezept funktioniert

Indonesischer Gewürzfisch aus dem duftenden Blattpaket

Pepes ist in Indonesien eine verbreitete Garmethode für Fisch, Tofu und andere Zutaten. Bananenblätter bilden eine feuchte Hülle, sind selbst aber nicht zum Mitessen gedacht. Makrele verträgt die intensive Gewürzpaste besonders gut. Nach dem Dämpfen ist der Fisch bereits gar; die kurze Zeit auf Grill oder Grillpfanne dient nur dem Aroma und der leicht gerösteten Oberfläche des Pakets.

Mittagessen Abendessen Indonesisch Fisch

Kochrezept

Pepes Ikan im Bananenblatt

Für Pepes Ikan wird Makrele mit einer aromatischen Paste aus Schalotten, Chili, Kurkuma, Ingwer und Kemirinüssen im Bananenblatt gedämpft und kurz gegrillt.

Zutaten

4 Portionen

Zubereitung

  1. 1

    Fisch säubern und würzen

    Makrelen innen und außen kalt abspülen, sehr gut trocken tupfen und je Seite dreimal flach einschneiden. Mit Limettensaft und einem Teelöffel Salz einreiben.

  2. 2

    Gewürzpaste mahlen

    Schalotten, Knoblauch, Kemirinüsse, Kurkuma, Ingwer, Chili, Koriander, Palmzucker und restliches Salz mit zwei Esslöffeln Wasser fein pürieren.

  3. 3

    Paste ausbraten

    Öl erhitzen und Gewürzpaste 7 bis 8 Minuten bei mittlerer Hitze braten. Zitronengras und Limettenblattstreifen in der letzten Minute einrühren.

  4. 4

    Bananenblätter vorbereiten

    Blätter reinigen und kurz über Hitze ziehen oder mit kochendem Wasser übergießen, bis sie weich und biegsam werden. Je zwei Stücke leicht überlappend auslegen.

  5. 5

    Fischpakete füllen

    Je etwas Tomate und Basilikum auf die Blätter legen. Makrelen innen und außen mit Paste bestreichen, daraufsetzen und mit restlicher Tomate sowie Basilikum bedecken.

  6. 6

    Dicht einwickeln

    Längsseiten über den Fisch klappen, Enden nach unten falten und mit Holzspießen oder Küchengarn sichern. Die Pakete sollen geschlossen sein, aber nicht straff pressen.

  7. 7

    Schonend dämpfen

    Pakete in einen vorgeheizten Dämpfeinsatz legen und zugedeckt 28 bis 32 Minuten dämpfen. Der Fisch ist gar, wenn sich das Fleisch leicht von der Mittelgräte löst.

  8. 8

    Blätter kurz rösten

    Gegarte Pakete auf heißer Grillpfanne oder Grill je Seite 2 bis 3 Minuten rösten, bis die Blätter dunkle Stellen bekommen und duften.

  9. 9

    Vorsichtig öffnen

    Pakete auf Teller setzen und vom Körper weg öffnen, da heißer Dampf entweicht. Bananenblatt nicht mitessen; Fisch mit Reis und Limettenspalten servieren.

Küchenwissen

Tipps für Pepes Ikan im Bananenblatt

Blätter vorab weich machen

Kalte Bananenblätter reißen beim Falten. Kurzes Erhitzen macht sie geschmeidig und verstärkt ihren Duft, ohne sie zu garen.

Erst dämpfen, dann grillen

Dämpfen gart den Fisch zuverlässig und saftig. Der Grill bleibt ein kurzer Aromaschritt, damit Blatt und Gewürzpaste nicht verbrennen.

Varianten

So passt du das Rezept an

Vier feste Fischfilets von je 180 bis 200 g verwenden und einzeln einwickeln. Dämpfzeit auf etwa 18 Minuten verkürzen.

Wenn keine Bananenblätter erhältlich sind, doppelte Backpapierpakete verwenden. Das Ergebnis bleibt saftig, besitzt aber weniger Blattaroma.

Nährwerte pro Portion

480kcal
12.0 gKohlenhydrate
46.0 gProtein
29.0 gFett

Die Werte sind Richtwerte und können je nach verwendeten Zutaten, Marken, Portionsgröße und Zubereitung leicht abweichen.

Häufige Fragen

FAQ zu Pepes Ikan im Bananenblatt

Makrele ist wegen ihres kräftigen Geschmacks besonders geeignet. Auch Dorade, Wolfsbarsch oder feste weiße Fischfilets funktionieren gut.

Nein. Sie dienen als aromatische Garhülle und werden vor dem Essen entfernt. Nur Fisch, Gewürzpaste, Tomaten und Kräuter werden gegessen.

Im Dampf gart er gleichmäßig und bleibt saftig. Kurzes Grillen danach röstet das Blatt, ohne den Fisch lange trockener Hitze auszusetzen.

Asialäden verkaufen sie meist tiefgekühlt. Langsam auftauen, abspülen, trocken tupfen und vor dem Falten kurz erhitzen.

Das Fleisch ist nicht mehr glasig, löst sich leicht von der Mittelgräte und erreicht an der dicksten Stelle ungefähr 63 °C.