Keine Kartoffelkruste erwarten
Die wasserreichen Stifte bleiben saftiger und weicher als Kartoffelpommes. Langes Nachgaren kann sie austrocknen, ohne eine vergleichbare Kruste zu erzeugen.
Kohlrabistifte werden mit wenig Stärke und Öl gegart. Anders als Kartoffelpommes bleiben sie innen deutlich saftiger und außen nur leicht fest statt tief knusprig.
Warum dieses Rezept funktioniert
Kohlrabi enthält viel Wasser und verhält sich nicht wie eine stärkereiche Kartoffel. Die dünne Stärkeschicht unterstützt das Bräunen, macht daraus aber keine Fritteusenpommes. Der Kohlrabi wird vor dem Schneiden gründlich von holziger Schale befreit und trocken getupft. Zwei Snack- oder Beilagenportionen mit Joghurt-Dip sind enthalten.
Kochrezept
Paprikagewürzte Kohlrabistifte bekommen leicht gebräunte Kanten. Dazu wird ein kalter Petersilien-Joghurt angerührt.
Kohlrabi in etwa 1 cm dicke und 6 cm lange Stifte schneiden. Mit einem sauberen Tuch sorgfältig trocknen, damit die Stärke nicht sofort verklumpt.
Stifte zuerst mit Maisstärke, Paprika und Knoblauchpulver mischen, dann Öl und 2 g Salz unterheben. Gegebenenfalls 3 Minuten auf 180 °C vorheizen.
In einem ausreichend großen Korb locker verteilen und etwa 20 Minuten bei 180 °C garen. Nach 8 und 15 Minuten vorsichtig durchmischen. Die Stifte sollen innen weich sein und einzelne gebräunte Kanten haben. Bei dichtem Korb zwei Durchgänge einplanen.
Joghurt mit Petersilie, Zitronensaft und restlichem Salz verrühren. Die gegarten Kohlrabistifte mit dem kalten Dip auf zwei Portionen verteilen und sofort servieren.
Küchenwissen
Die wasserreichen Stifte bleiben saftiger und weicher als Kartoffelpommes. Langes Nachgaren kann sie austrocknen, ohne eine vergleichbare Kruste zu erzeugen.
Sehr dünne Stifte verlieren schnell ihre Form. Die etwa 1 cm dicke Schnittgröße hält sie beim Wenden stabiler.
Varianten
Die Werte sind Schätzungen pro Portion und können je nach verwendeten Zutaten, Marken, Portionsgröße und Zubereitung leicht abweichen.
Häufige Fragen
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