Keine Luft in die Füllung schlagen
Stark aufgeschlagene Quarkmasse geht hoch und fällt beim Kühlen stärker zusammen. Niedrige Rührstufe genügt.
Der Mürbeteig wird kurz vorgebacken, damit der Boden unter der Quarkmasse stabil bleibt. Langsames Abkühlen begrenzt tiefe Risse.
Warum dieses Rezept funktioniert
Drücke den gekühlten Mürbeteig dünn in die Form und backe ihn kurz vor. Für die Füllung genügt sanftes Glattrühren; viel eingeschlagene Luft dehnt sich im Ofen aus und fällt später zusammen. Der Kuchen ist fertig, wenn der Rand fest und die Mitte noch leicht beweglich ist. Im ausgeschalteten Ofen kühlt er stufenweise ab.
Kochrezept
Cremige Quarkfüllung mit Zitrone und Vanille bäckt auf einem dünnen Mürbeteigboden zu einem klassischen deutschen Käsekuchen.
Mehl, Butter, Zucker, Ei und Salz rasch verkneten, flach drücken und 30 Minuten kalt stellen.
Springform mit 26 cm Durchmesser auskleiden, Teig auf Boden und 3 cm am Rand verteilen, einstechen und bei 180 °C 12 Minuten vorbacken.
Quark, Schmand, Zucker, Eier, Puddingpulver, Butter, Zitronenabrieb und Saft bei niedriger Stufe glatt rühren.
Füllung auf den Boden geben und bei 165 °C Ober-/Unterhitze 60 bis 65 Minuten backen. Mitte darf noch leicht wackeln.
Ofen ausschalten, Tür einen Spalt öffnen und Kuchen 45 Minuten darin stehen lassen. Danach vollständig in der Form auskühlen.
Käsekuchen vor dem Anschneiden mindestens 2 Stunden in den Kühlschrank stellen.
Küchenwissen
Stark aufgeschlagene Quarkmasse geht hoch und fällt beim Kühlen stärker zusammen. Niedrige Rührstufe genügt.
Der ausgeschaltete, geöffnete Ofen vermindert den abrupten Temperaturwechsel, der tiefe Risse begünstigt.
Varianten
Die Werte sind Richtwerte und können je nach verwendeten Zutaten, Marken, Portionsgröße und Zubereitung leicht abweichen.
Häufige Fragen
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