Goldbraune Berliner Pfannkuchen mit roter Konfitürenfüllung und feinem Puderzucker
Deutsch Rezept

Berliner Pfannkuchen mit Konfitüre

Für gleichmäßig luftige Berliner wird ein weicher, gut ausgekneteter Hefeteig zweimal zur Gare gestellt. Die Teiglinge backen bei kontrollierter Öltemperatur aus und werden erst danach mit Konfitüre gefüllt.

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Gesamtzeit 2 Std. 30 Min.
Kalorien 350 kcal
Portionen 12 Portionen
Level Mittel
Von der Veröffentlicht am Aktualisiert am Redaktionell freigegeben

Warum dieses Rezept funktioniert

Luftige Berliner mit roter Fruchtfüllung

In Berlin heißen sie schlicht Pfannkuchen, während das gleiche Gebäck andernorts Berliner, Krapfen oder Kreppel genannt wird. Entscheidend sind ein elastischer Hefeteig, ausreichend Ruhezeit und etwa 170 °C heißes Frittieröl. So garen die Teiglinge bis zur Mitte, ohne außen zu dunkel oder fettig zu werden.

Deutsch

Kochrezept

Berliner Pfannkuchen mit Konfitüre

Berliner Pfannkuchen sind locker aufgegangene Hefeteigkugeln, die goldbraun frittiert, mit roter Konfitüre gefüllt und fein gezuckert werden.

Zutaten

12 Portionen

Zubereitung

  1. 1

    Hefemilch ansetzen

    Hefe in der lauwarmen Milch auflösen und mit 1 TL Zucker sowie 2 EL Mehl verrühren. Abgedeckt 10 Minuten stehen lassen, bis sich kleine Bläschen zeigen.

  2. 2

    Teig gründlich kneten

    Restliches Mehl, Zucker, Butter, Eier, Vanillezucker, Salz und Zitronenschale zur Hefemilch geben. Den weichen Teig 8 bis 10 Minuten kneten, bis er glatt ist und sich vom Schüsselrand löst.

  3. 3

    Erste Gare

    Den Teig zu einer Kugel formen, abdecken und an einem warmen Ort etwa 60 Minuten gehen lassen. Sein Volumen soll sich ungefähr verdoppeln.

  4. 4

    Teiglinge formen

    Teig kurz entgasen, in zwölf etwa 75 g schwere Stücke teilen und jedes Stück auf einer unbemehlten Fläche straff rund schleifen. Mit Abstand auf Backpapier setzen und abgedeckt weitere 30 Minuten gehen lassen.

  5. 5

    Bei 170 Grad frittieren

    Öl in einem weiten Topf auf 170 °C erhitzen. Jeweils höchstens drei Teiglinge mit der Oberseite nach unten einlegen, etwa 2 Minuten zugedeckt und anschließend nach dem Wenden 2 Minuten offen goldbraun frittieren.

  6. 6

    Füllen und bestäuben

    Berliner mit einer Schaumkelle herausheben und auf einem Gitter über Küchenpapier abtropfen lassen. Konfitüre in einen Spritzbeutel mit Fülltülle geben, seitlich einspritzen und das lauwarme Gebäck mit Puderzucker bestäuben.

Küchenwissen

Tipps für Berliner Pfannkuchen mit Konfitüre

Öltemperatur stabil halten

Nach jeder Portion kurz warten, bis das Öl wieder 170 °C erreicht. Zu kühles Fett zieht in den Teig, zu heißes bräunt die Berliner vor dem vollständigen Garen.

Straff rund wirken

Eine glatte Teighaut hält die Gärgase im Inneren. Die Stücke mit kreisenden Bewegungen über die Arbeitsfläche ziehen, ohne zusätzlich viel Mehl zu verwenden.

Varianten

So passt du das Rezept an

Die glatte rote Konfitüre durch fein gerührtes Pflaumenmus ersetzen. Eine kleine Prise Zimt passt zu dieser kräftigeren Füllung.

150 g Puderzucker mit 2 bis 3 EL Zitronensaft dickflüssig verrühren und die ausgekühlten Berliner dünn glasieren. Die Konfitüre bleibt wie im Grundrezept.

Nährwerte pro Portion

350kcal
48.0 gKohlenhydrate
6.0 gProtein
14.0 gFett

Die Werte sind Richtwerte und können je nach verwendeten Zutaten, Marken, Portionsgröße und Zubereitung leicht abweichen.

Häufige Fragen

FAQ zu Berliner Pfannkuchen mit Konfitüre

Der gut aufgegangene Teigling schwimmt hoch im Fett. Seine Mitte berührt das Öl auf keiner Seite vollständig und bleibt deshalb als heller Ring sichtbar.

Etwa 170 °C sind ideal. Bei niedrigerer Temperatur nehmen die Berliner mehr Fett auf, bei deutlich höherer Temperatur werden sie außen dunkel, bevor der Teig innen gar ist.

Mit einer schmalen Spritztülle gelingt es am saubersten. Alternativ seitlich mit einem kleinen Messer eine Tasche einschneiden und die Konfitüre mit einem kleinen Spritzbeutel hineinfüllen.

Ja. Nur 10 g frische Hefe verwenden, den gekneteten Teig sofort abgedeckt kühlen und am nächsten Morgen temperieren, formen und bis zur sichtbaren Vergrößerung gehen lassen.

Sie schmecken am Tag des Frittierens am besten. Ungefüllte, vollständig ausgekühlte Berliner lassen sich einfrieren und nach dem Auftauen kurz bei niedriger Ofenwärme auffrischen.