Kartoffeln gut ausdampfen lassen
Je trockener die Kartoffelmasse, desto weniger Mehl braucht der Teig und desto zarter werden die Knödel.
Mehligkochende Kartoffeln, Mehl und Grieß ergeben einen formbaren Teig. Die Knödel ziehen knapp unter dem Siedepunkt, damit sie nicht aufplatzen.
Warum dieses Rezept funktioniert
Für Kartoffelteig müssen die Kartoffeln nach dem Pressen gut ausdampfen und vollständig abkühlen. Warme oder feuchte Masse nimmt zu viel Mehl auf und macht die Knödel fest. Forme den Teig zügig, verschließe jede Zwetschge ohne dünne Stellen und lasse die Knödel nur in siedendem, nicht sprudelnd kochendem Wasser garen.
Kochrezept
Reife Zwetschgen stecken in zartem Kartoffelteig und werden nach dem Garen in gerösteten Zimtbröseln gewendet.
Kartoffeln mit Schale weich kochen, abgießen, noch heiß pellen und durch eine Kartoffelpresse drücken. Flach ausbreiten und vollständig ausdampfen sowie abkühlen lassen.
Kartoffeln mit Mehl, Grieß, Eigelb, 30 g Butter und Salz rasch zu einem glatten Teig verbinden. Nicht länger kneten als nötig.
Zwetschgen längs einschneiden und entsteinen, ohne sie vollständig zu teilen. Nach Wunsch je einen Würfelzucker einsetzen und wieder schließen.
Teig in 12 Portionen teilen. Jede Portion flach drücken, eine Zwetschge einlegen und lückenlos mit Teig umschließen.
Großen Topf Salzwasser aufkochen, Hitze reduzieren und Knödel einlegen. 12 bis 15 Minuten knapp unter dem Siedepunkt ziehen lassen, bis sie aufsteigen.
80 g Butter in einer Pfanne schmelzen, Semmelbrösel goldbraun rösten und Zucker sowie Zimt einrühren. Abgetropfte Knödel darin wenden.
Küchenwissen
Je trockener die Kartoffelmasse, desto weniger Mehl braucht der Teig und desto zarter werden die Knödel.
Starke Bewegung kann Nähte öffnen und den zarten Teig beschädigen. Die Knödel sollen nur sanft ziehen.
Varianten
Die Werte sind Schätzungen pro Portion und können je nach verwendeten Zutaten, Marken, Portionsgröße und Zubereitung leicht abweichen.
Häufige Fragen
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